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Terrormiliz Islamischer Staat (IS)

Mutmaßlicher IS-Terrorist inhaftiert

Ein in Italien inhaftierter Marokkaner ist von den Behörden als mutmaßlicher IS-Terrorist entlarvt worden. Der wegen anderer, nicht terroristischer Vorwürfe seit August einsitzende Mann sei ein „führendes Mitglied“ der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), teilte die Polizei in Rom am Dienstag mit.

„Führendes Mitglied“ des IS

Ermittlungen hätten ergeben, dass der 39-Jährige nach Italien eingereist sei, um andere Terroristen zu rekrutieren und auszubilden. Im August hatten nach offiziellen Angaben italienische Streifenpolizisten beobachtet, wie der Mann in der Hafenstadt Genua seine schwangere Partnerin schlug. Daraufhin wurde er in Haft genommen. Erst danach habe sich herausgestellt, dass Nachrichtendienste den Mann als „führendes Mitglied“ des IS ausgewiesen hatten. Der Marokkaner war laut Polizei als „ausländischer Kämpfer“ in Syrien und im Irak im Einsatz und darauf spezialisiert, Sprengkörper herzustellen und einzusetzen.

Auf seinem Handy und auf Konten in sozialen Medien fanden die Ermittler eine Vielzahl belastender Beweise: Fotos mit IS-Flaggen und -Pässen, Propaganda-Filme und Videos von Selbstmordattentätern. Ein Video enthielt präzise Anweisungen für einen terroristischen Anschlag. Ein Lastwagen wurde darin als „ideales Fahrzeug“ bezeichnet, Festivals, Fußgängerzonen oder Märkte als „ideale Ziele“ eines Attentats.

Quelle: oe24 Bild: Screens.

Texte vom 22.12. in der Adventszeit

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Kommentar zum Lukasevangelium, 2,26‒27 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1915)

„[…] lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen‟ (Ps 34,4)

In jeder (Seele) sei Marias Seele, daß sie „groß mache den Herrn‟, in jeder sei der Geist Marias, daß er „frohlocke in Gott!‟ Gibt es auch nur eine leibliche Mutter Christi, so ist doch in der Ordnung des Glaubens Christus die Frucht aller. Denn jede Seele empfängt Gottes Wort, wenn sie sonst sonder Makel und Sünde in unversehrter Reinheit die Unschuld wahrt. Jede Seele in solcher Verfassung ‚macht groß‛ den Herrn, wie die Seele Marias „den Herrn groß gemacht und in Gott dem Heiland frohlockt hat‟.

Der Herr läßt sich nämlich ‚groß machen‛; so heißt es auch an einer anderen Stelle: „Macht mit mir groß den Herrn!‟ Nicht als ob Menschenwort dem Herrn etwas hinzufügen könnte, sondern weil in uns seine Größe kund wird. Das Bild Gottes ist nämlich Christus (vgl. 2 Kor 4,4), darum macht die Seele mit jedem rechten und frommen Handeln dieses Bild Gottes, dem sie nacherschaffen ist, in seiner Größe offenbar; darum hat sie, während sie dasselbe in seiner Größe offenbart, an dessen Größe teil und wächst an Erhabenheit, so daß sie jenes Bild mit der leuchtenden Farbe der guten Werke und gleichsam durch eifernde Nachahmung seiner Tugendschöne in sich darzustellen scheint.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 22.12.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,46-56

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Skandal bei Legionären Christi

Pater Oscar Turrion

Legionäre Christi: Priesterseminar-Leiter räumt Vaterschaft ein

Ex-Rektor des internationalen Priesterseminars „Maria Mater Ecclesiae“ in Rom strebt Entbindung von seinen priesterlichen Gelübden und Versetzung in den Laienstand an

Ein hochrangiges Mitglied der „Legionäre Christi“ hat für Schlagzeilen gesorgt. Die Ordensgemeinschaft machte den Fall von Oscar Turrion öffentlich, von 2014 bis zu diesem Jahr Leiter des von den Legionären Christi betriebenen internationalen Priesterseminars Maria Mater Ecclesiae in Rom. Demnach teilte Turrion seinen Ordensoberen mit, seit mehreren Jahren Vater eines Sohnes zu sein. Bereits im Frühjahr hatte er die Ordensleitung über die Geburt einer Tochter informiert und um eine Auszeit ersucht.

Damals wurde der Vorgang laut Angaben der „Legionäre Christi“ auf Bitten Turrions vertraulich behandelt. Für die Leitung des Seminars wurde ein Nachfolger gesucht, der im August sein Amt antrat. In einem offenen Brief teilte Turrion mit, dass er eine Entbindung von seinen priesterlichen Gelübden und seine Versetzung in den Laienstand anstrebe.

Beide Kinder stammten von derselben Frau, zu der er seit längerer Zeit eine Beziehung unterhalte. Er habe sich „aufgrund gewisser Umstände“ bei den Legionären Christi und „vieler andere Umstände“ in der Kirche in einer Sinnkrise befunden – und in dieser Situation in die Frau verliebt.

Den Entschluss, diese Beziehung fortzuführen, fällte Turrion eigenem Bekunden zufolge bereits in seiner Zeit als Rektor des Priesterseminars. „Aus Liebe und Respekt“ gegenüber seinen Mitarbeitern und Seminaristen, aber auch „aus Schwäche und Scham“ habe er mit der Bekanntgabe seiner Entscheidung bis kurz vor Ablauf seiner Amtszeit gezögert. Sowohl für seinen Entschluss als auch für seine Vorgehensweise übernehme er die volle persönliche Verantwortung.

Zugleich betonte Turrion, zu keinem Zeitpunkt seine Einkünfte als Leiter des Priesterseminars für den Unterhalt der Kinder verwendet zu haben. Die Gelder stammten vielmehr aus Spenden, die er von Freunden zur „persönlichen Verfügung“ erhalten habe. Die Legionäre Christi zitierten den Präsidenten der päpstlichen Kinderschutzkommission, Kardinal Sean Patrick O’Malley. Dieser habe unlängst erst betont: „Wenn ein Priester ein Kind zeugt, hat er die moralische Pflicht, sein Amt ruhen zu lassen und sich um das Wohl des Kindes und der Mutter zu kümmern.“

Die Legionäre Christi betreiben zwei Priesterseminare in Rom, das hauseigene „Zentrum für höhere Studien“ und das Internationale Päpstliche Kolleg Maria Mater Ecclesiae.

Nachdem ans Licht gekommen war, dass ihr Gründer, der mexikanische Geistliche Marcial Maciel Degollado (1920-2008), Minderjährige sexuell missbrauchte, mit zwei Frauen drei Kinder zeugte und weitere schwere Verfehlungen beging, geriet der Orden in eine schwere Krise. Der Vatikan stellte ihn von 2010 bis 2014 unter kommissarische Verwaltung und ordnete eine grundlegende Erneuerung an. Die Legionäre Christi distanzierten sich daraufhin in einem beispiellosen Vorgang von ihrem Gründer.

Quelle: kath.net Bild: Screens.

Hl. Pater Pio – 21.12.2017

Worte des hl. Pater Pio – 21.12.2017

Meine Mutter Maria, nimm mich mit dir in die Grotte von Bethlehem und hilf mir, mich in die Betrachtung dessen zu versenken, was an Großem und Erhabenem in der Stille dieser außergewöhnlichen und wunderbaren Nacht geschieht.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

Texte vom 21.12. in der Adventszeit

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Johannes von Damaskus (um 675-749), Mönch, Theologe und Kirchenlehrer
Erste Predigt zu Mariä Entschlafung

„Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“

„Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ Deshalb werden dich alle künftigen Generationen selig preisen, wie du es selbst gesagt hast (Lk 1,48). Die Töchter Jerusalems, d.h. die Kirche, haben dich erblickt und dein Heil verkündigt […] Du bist ja jener Königsthron, vor dem die Engel standen, um ihren Herrn und Schöpfer, der auf ihm thronte, zu schauen (Dan 7,9). Du bist zum neuen Eden geworden, das viel heiliger und göttlicher ist als das vergangene. Das erste wurde vom irdischen Adam bewohnt; in dir hat der Herr des Himmels Wohnung genommen (vgl. 1 Kor 15,47). Die Arche Noah zeugte von dir, sie, die den Samen der zweiten Schöpfung gerettet hat, denn du hast Christus empfangen, das Heil der Welt, der die Sünde bedeckt und die Wasserfluten befriedet hat.

Du bist in dem brennenden Dornbusch versinnbildlicht, in den von Gott beschriebenen Tafeln vorgezeichnet (Ex 31,18), in der Bundeslade angekündigt; du bist, was die goldene Lade, der Leuchter […] und der Zweig Aarons, der erblüht war (Num 17,23), offensichtlich vorgezeichnet haben […] Beinahe hätte ich Jakobs Himmelsleiter ausgelassen. So wie Jakob den Himmel mit der Erde durch die Enden der Leiter verbunden sah, und auf ihr die Engel auf und niedersteigen, und der wahrhaft Starke und Unbesiegbare mit ihm einen zeichenhaften Ringkampf austrug, so bist du zur Mittlerin und Leiter geworden, auf der Gott zu uns hinabgestiegen ist und die Schwachheit unserer Natur auf sich nahm, indem er sie umarmte und sich eng mit ihr verband.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 21.12.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,39-45

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Hl. Pater Pio – 20.12.2017

Worte des hl. Pater Pio – 20.12.2017

Armut, Demut, Erniedrigung und Verachtung umgeben das Wort, das Fleisch geworden ist. Aber in der Dunkelheit, in die das Fleischgewordene Wort gehüllt ist, erkennen wir ein Geheimnis, wir hören eine Stimme und erahnen eine erhabene Wahrheit. All dies hast Du aus Liebe getan, und nur zu lieben forderst Du uns auf, nur von Liebe sprichst Du zu uns und gibst uns immerfort Beweise Deiner Liebe.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo