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Erzbischof Zollitsch leugnet Sühnetod Christi


Seit 8 Jahren Irrlehre angeblich nicht widerrufen. Am Karsamstag 2009 gab der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, ein Interview für die Sendung Horizonte. In diesem leugnet er explizit den Sühnetod Christi und stellt sich damit gegen den gültigen Katechismus der katholischen Kirche.

Kann es sein, dass der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz eine Lehre vertritt, die eindeutig der Heiligen Schrift und der Lehre der Kirche widerspricht?

Hintergrund: Nach aktuellen Medienberichten leugnete Erzbischof Zollitsch am Karsamstag in der Sendung „Horizonte“ (HR 11.4.09) den Sühnetod Jesu Christi und behauptete, daß Gott sich beim Tod Christi lediglich mit den Menschen solidarisiert habe, um diesen bei Leiden und Tod beizustehen.

Nach den Medien sagte der Erzbischof, Jesus sei nicht deswegen für die Sünden der Menschen gestorben, weil Gott ein Sündopfer, gleichsam einen Sündenbock, gebraucht hätte. Er habe sich mit uns Menschen, mit unserem Leiden und Tod bis zuletzt solidarisiert. Auf Rückfrage: Sie würden es nicht mehr so formulieren, daß Gott quasi seinen eigenen Sohn hingegeben hat, weil wir Menschen so sündig waren? Antwort des Erzbischofs: „Nein“.

Wer den Sühnetod Jesu leugnet, widerspricht dem eindeutigen biblischen Zeugnis, daß Jesus für unsere Sünden den Kreuzestod auf sich nahm und uns losgekauft hat: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“ (Mt 20, 27) „Er (Gott) hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“ (2 Kor 5,21) Vgl. auch: Jes 53,4ff; Joh 10,15; 1 Tim 2,6; 1 Joh 4,10; u.a.

Das Konzil von Trient stellt fest: „Verdienstursache der Rechtfertigung ist sein vielgeliebter Sohn, unser Herr Jesus Christus, der uns, „als wir Feinde waren“ (Röm 5,10) „wegen der übergroßen Liebe mit der er uns geliebt hat“ (Eph 4,2), durch sein heiligstes Leiden am Holz des Kreuzes Rechtfertigung verdiente und Gott dem Vater für uns Genugtuung leistete.“ DH 1529

Mit dem Nein zum Sühnetod Jesu Christi trat Erzbischof Zollitsch in einen erklärten Gegensatz zu einer wichtigen Grundlage des katholischen Glaubens. Trotz vielfacher Kritik an seinen Äußerungen ist ein Widerruf oder auch nur eine Korrektur durch den Erzbischof nicht bekannt geworden.

Es wäre hilfreich, wenn der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz seine Erklärung in Übereinstimmung mit Schrift und Überlieferung bringen würde.

München, den 04.05.2009, gez. Geistlicher Rat Walter Lang

Die Herz Jesu Franziskaner sind der tridentinischen hl. Messe verpflichtet

62 Gründe warum wir von unserem Gewissen

her die Neue Messe (auch bekannt als Messe Pauls VI., Novus Ordo, Neue Liturgie) nicht besuchen können, sei es in der Volkssprache oder auf Latein, zum Volk oder zum Tabernakel hin zelebriert. Aus denselben Gründen halten wir getreulich fest an der überlieferten Messe (auch bekannt als tridentinische Messe, alte lateinische Messe, Römisches Missale, Pianisches Missale, Messe des hl. Pius V., Messe aller Zeiten).

1.

Weil die Neue Messe kein eindeutiges Bekenntnis des katholischen Glaubens (wie die überlieferte Messe), sondern doppeldeutig und protestantisch ist. Wenn wir also beten wie wir glauben, so folgt daraus, dass wir nicht in und mit der Neuen Messe auf protestantische Art beten und dabei Katholiken bleiben können!

2.

Weil die Änderungen nicht einfach unbedeutend und geringfügig waren, sondern vielmehr in Wirklichkeit „eine fundamentale Erneuerung, eine totale Änderung, eine Neuschöpfung“ darstellen (so Msgr. A. Bugnini, Mit-Urheber der Neuen Messe).

3.

Weil die Neue Messe dazu verführt anzunehmen, „Wahrheiten, die vom christlichen Volk immer geglaubt wurden, könnten ohne Untreue gegenüber dem heiligen Depositum der Lehre, an das der katholische Glaube für immer gebunden ist, geändert oder verschwiegen werden.“ (*)

4.

Weil die Neue Messe „ein auffallendes Abrücken von der katholischen Theologie der heiligen Messe darstellt, wie sie in der XXII. Sitzung des Konzils von Trient formuliert wurde. Durch die endgültige Festlegung der „Canones“ des Ritus‘ wurde damals eine unüberschreitbare Barriere errichtet gegen jede Häresie, die die Integrität des Mysteriums verletzen könnte.“ (*)

5.

Weil der Unterschied zwischen beiden Messordnungen nicht einfach in bloßen Details oder nur in einer Änderung von Zeremonien besteht, sondern weil „alles, was von zeitlos gültigem Wert ist, (in der Neuen Messe) einen geringeren Rang erhält, wenn es überhaupt noch vorhanden ist.“ (*)

6.

Weil „die kürzlich vollzogenen Reformen hinreichend bewiesen haben, dass weitere Neuerungen in der Liturgie zu nichts anderem führen würden als zur totalen Verwirrung der Gläubigen, die bereits Anzeichen von Unbehagen und Glaubensschwund zeigen.“(*)

7.

Weil wir in Zeiten der Verwirrung so wie heute uns durch die Worte Unseres Herrn leiten lassen sollen: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ – Die Früchte der Neuen Messe sind: 43% Abnahme des sonntäglichen Messbesuches in Frankreich (Kardinal Marty), 50% Abnahme in Holland (New York Times vom 5.1.1976), 62% Abnahme in Deutschland (Allensbach-Umfrage vom November 1985).

8.

Weil „bei den Besten im Klerus das praktische Ergebnis (der Neuen Messe) eine quälende Gewissenskrise ist…“(*)

9.

Weil in weniger als sieben Jahren nach Einführung der Neuen Messe die Zahl der Priester auf der Welt von 413.438 auf 243.307 – also fast um 50% – gesunken ist (Statistik des Heiligen Stuhls).

10.

Weil „die zur Rechtfertigung eines so überaus gravierenden Bruches angeführten pastoralen Gründe nicht hinreichend erscheinen.“(*)

11.

Weil die Neue Messe keinen Glauben an die wirkliche Gegenwart (Realpräsenz) Unseres Herrn bekundet – während die überlieferte Messe ihn unmissverständlich bekennt.

12.

Weil die Neue Messe die wirkliche Gegenwart Christi in der Eucharistie mit Seiner mystischen (geistigen) Gegenwart unter uns vermischt und sich damit der protestantischen Lehre annähert.

13.

Weil die Neue Messe den notwendigen scharfen Unterschied zwischen dem hierarchischen (Weihe-) Priestertum und dem allgemeinen Priestertum der Gläubigen verwischt (wie dies im Protestantismus der Fall ist).

14.

Weil die Neue Messe die häretische Auffassung begünstigt, dass der Glaube des Volkes und nicht die Worte des Priesters Christus in der Eucharistie gegenwärtig setzen.

15.

Weil die Einfügung des lutherischen „Gebetes der Gläubigen“ (d.h. Fürbitten) in der Neuen Messe der protestantischen Irrlehre folgt, wonach alle Gläubigen Priester sind, und diese fördert.

16.

Weil die Neue Messe das Schuldbekenntnis („Confiteo“) des Priesters beseitigt und daraus ein gemeinsames Bekenntnis mit dem Volk macht. Auf solche Weise befördert sie Luthers Weigerung, die katholische Lehre anzunehmen, derzufolge der Priester Richter, Zeuge und Vermittler bei Gott ist.

17.

Weil die Neue Messe uns zu verstehen gibt, dass das Volk mit dem Priester konzelebriert, was gegen die katholische Theologie ist!

18.

Weil sechs protestantische Religionsdiener bei der Herstellung der Neuen Messe mitgearbeitet haben: Georges, Jasper, Sephard, Konneth, Smith und Thurian.

19.

Weil genauso wie Luther das Offertorium beseitigte – weil es sehr klar den Opfer- und Sühnecharakter der Messe zum Ausdruck brachte – auch die Neue Messe es verschwinden ließ und auf eine einfache Gabenbereitung reduzierte.

20.

Weil von der katholischen Theologie soviel beseitigt wurde, dass die Protestanten unter Beibehaltung ihrer Abneigung gegen die wahre römisch-katholische Kirche den Text der Neuen Messe ohne Schwierigkeiten verwenden können. Der protestantische Religionsdiener Thurian sagte, eine Frucht der Neuen Messe „wird vielleicht sein, dass nichtkatholische Gemeinschaften das Herrenmahl unter Verwendung derselben Gebete wie die katholische Kirche feiern können.“ („La Croix“, 30.4.1969).

21.

Weil der erzählende Charakter der Wandlung in der Neuen Messe zu der Schlussfolgerung führt, dass es sich nur um ein Gedächtnis und nicht um ein wahres Opfer handelt (= protestantische These).

22.

Weil die Neue Messe uns durch schwerwiegende Auslassungen glauben macht, dass es sich nur um ein Mahl (= protestantische Lehre) und nicht um ein Opfer zur Nachlassung der Sünden (= katholische Lehre) handelt.

23.

Weil Veränderungen wie: Tisch statt Opferaltar, Wendung zum Volk statt zum Tabernakel, Handkommunion etc. protestantische Lehren unterstreichen (z. B.: die Messe ist nur ein Mahl, der Priester nur Vorsitzender einer Versammlung etc.).

24.

Weil die Protestanten selbst zugegeben haben, dass „die neuen katholischen Eucharistiegebete die falsche Perspektive eines Gott dargebrachten Opfers aufgegeben haben“ („La Croix“, 10.12.1969).

25.

Weil wir vor einem Dilemma stehen: Entweder wir werden protestantisch, indem wir mit der Neuen Messe Gottesdienst feiern, oder aber wir bewahren unseren katholischen Glauben, indem wir treu der überlieferten Messe aller Zeiten anhangen.

26.

Weil die Neue Messe in Übereinstimmung mit der protestantischen Definition der Messe verfertigt wurde: „Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz des Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern.“ (Art. 7 der Einführung ins Neue Messbuch, der die Neue Messe definiert: 6.4.1969).

27.

Weil die Neue Messe vermittels ihrer Zweideutigkeit gleichzeitig Katholiken und Protestanten gefallen will; dadurch ist sie „doppelzüngig“ und eine Beleidigung gegen Gott, der jede Art von Heuchelei verabscheut: „Verflucht seien … die Doppelzüngigen, denn sie zerstören den Frieden vieler.“ (Sirach 28,13).

28.

Weil schöne, vertraute katholische Gesänge, die das Volk jahrhundertelang inspiriert haben, verworfen und durch neue, nach Stil und Empfindung durch und durch protestantische Lieder ersetzt wurden, wodurch der bereits deutlich ausgeprägte Eindruck verstärkt wurde, nicht länger einer katholischen Messe beizuwohnen.

29.

Weil die Neue Messe Doppeldeutigkeiten enthält, die auf spitzfindige Weise die Häresie begünstigen, was weitaus gefährlicher ist, als eine klar ausgesprochene Häresie; denn eine halbe Häresie kann zur Hälfte mit der Wahrheit verwechselt werden!

30.

Weil Christus nur eine Braut hat, die katholische Kirche, und deren Gottesdienst nicht auch noch anderen Religionen dienen kann, die in Feindschaft zu ihr stehen.

31.

Weil die Neue Messe der Vorlage Cranmers häretischer anglikanischer Messe folgt und die zu ihrer Durchsetzung angewandten Methoden genau diejenigen der englischen Häretiker sind.

32.

Weil die heilige Mutter Kirche zahlreiche englische Märtyrer kanonisierte, die getötet wurden, weil sie sich weigerten, an einer Messe teilzunehmen, die dem heute verbreiteten Messritus in großen Teilen ähnlich war.

33.

Weil Protestanten, die einst zum Katholizismus konvertierten, Anstoß nehmen, wenn sie sehen, dass die Neue Messe dieselbe ist wie diejenige, die sie als Protestanten besuchten. Einer von ihnen, Julien Green, stellt die Frage: „Wozu haben wir konvertiert?“

34.

Weil, wie die Statistiken zeigen, im Gefolge der Neuen Messe ein großer Rückgang der Konversionen zum Katholizismus zu verzeichnen ist. Von 100.000 pro Jahr in den Vereinigten Staaten sind die Konversionen auf unter 10.000 gesunken!

35.

Weil die überlieferte Messe viele Heilige geformt hat. „Unzählige Heilige wurden durch sie mit der wahren Frömmigkeit gegen Gott genährt…“ (Papst Paul VI., Apostolische Konstitution „Missale Romanum“).

36.

Weil die Natur der Neuen Messe so beschaffen ist, dass durch sie Profanierungen der Heiligen Eucharistie erleichtert werden – und sie geschehen auch in einer unbekannten Häufigkeit.

37.

Weil die Neue Messe wider allen Anschein einen neuen Glauben, nicht den katholischen Glauben, vermittelt. Sie befördert den Modernismus und folgt genau dessen Taktik, indem sie sich einer vagen Terminologie bedient, um dadurch Irrlehren einfließen zu lassen und zu fördern.

38.

Weil die Neue Messe durch Einführung mehrerer Wahlmöglichkeiten die Einheit der Liturgie untergräbt und es dadurch jedem Priester leichtmacht, unter dem Vorwand der Kreativität Abweichungen vorzunehmen, wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Die unvermeidliche Folge ist Unordnung, begleitet von Mangel an Respekt und Ehrfurcht.

39.

Weil viele gute katholische Theologen, Kanonisten und Priester die Neue Messe nicht annehmen und versichern, sie seien nicht in der Lage, sie ruhigen Gewissens zu zelebrieren.

40.

Weil die Neue Messe vieles ersatzlos gestrichen hat, z.B. die Kniebeugen (nur drei sind noch übriggeblieben), die Purifizierung der Finger des Priesters im Kelch, Bewahrung der Finger des Priesters vor jeglicher profanen Berührung nach der Wandlung, geweihter Altarstein und Reliquien, drei Altartücher (reduziert auf nurmehr eines) etc. All das ist „nichts anderes als eine unerhörte Unterstreichung der stillschweigenden Verwerfung des Glaubens an das Dogma der Realpräsenz.“ (*)

41.

Weil die überlieferte Messe, bereichert und gereift durch viele Jahrhunderte geheiligter Tradition, von einem Papst kodifiziert (nicht erfunden!) wurde, der ein Heiliger war: Pius V., wohingegen die Neue Messe künstlich geschaffen wurde.

42.

Weil die Irrtümer der Neuen Messe, die in der volkssprachlichen Übersetzung verstärkt hervortreten, selbst in der lateinischen Fassung vorhanden sind.

43.

Weil die Neue Messe mit ihrer Doppeldeutigkeit und Permissivität uns dem Zorn Gottes aussetzt, indem sie die Gefahr ungültiger Zelebrationen erhöht. „Werden die Priester, die die traditionelle Ausbildung nicht mehr erhalten haben (was in nächster Zukunft der Fall sein wird) und sich, um ‚das zu tun, was die Kirche tut‘, auf den Novus Ordo verlassen, gültig konsekrieren? Man darf daran zweifeln.“(*)

44.

Weil die Abschaffung der überlieferten Messe an die Prophezeiung von Daniel 8,12 erinnert: „Und es wurde ihm Macht gegeben wider das immerwährende Opfer wegen der Sünden des Volkes“, sowie ferner an die Bemerkung des hl. Alphons Maria von Liguori, wonach der Teufel uns mit Hilfe der Häretiker unablässig der Heiligen Messe berauben sucht, weil sie eben das Beste und Schönste ist, was in der Kirche hier auf Erden existiert.

45.

Weil dort, wo die überlieferte Messe beibehalten wurde, Glaube und Eifer des Volkes größer sind, während überall dort, wo die Neue Messe herrscht, das Gegenteil zutrifft (Bericht über die Messe, Diözese Campos; in : „Roma“, Buenos Aires, Nr. 69 / August 1981).

46.

Weil Hand in Hand mit der Neuen Messe auch ein neuer Katechismus, eine neue Moral, neue Gebete, neue Ideen, ein Kalender – mit einem Wort: eine neue Kirche geht, eine Revolution weg von der alten. „Die liturgische Reform man täusche sich nicht – ist der Punkt, von dem die Revolution ihren Ausgang nimmt.“ (Msgr. Dwyer, Erzbischof von Birmingham, Sprecher der Bischofssynode).

47.

Weil die innere Schönheit der überlieferten Messe die Seelen durch sich selbst anzieht, während die Neue Messe in Ermangelung jeglicher eigenen Anziehungskraft Neuheiten und Unterhaltunger, erfinden muss, um bei den Leuten Anklang zu finden.

48.

Weil die Neue Messe zahlreiche Irrlehren in sich vereinigt, die vom Papst Pius V. auf dem Konzil von Trient verurteilt (Messe ganz in der Volkssprache, Konsekrationsworte laut gesprochen etc.; vgl. die Verurteilung der jansenistischen Synode von Pistoja) bzw. von Papst Pius XII, verworfen wurden (z.B. Altar in Form eines Tisches)

49.

Weil die neue Messe die katholische Kirche in eine neue, ökumenische Kirche umzuwandeln sucht, welche alle Ideologien und Religionen umfasst, Richtiges und Falsches, Wahrheit und Irrtum – ein von den Feinden der katholischen Kirche seit langen erträumtes Ziel.

50.

Weil die Neue Messe Zweifel am Dogma von der Gemeinschaft der Heiligen aufkommen läßt, weil sie die Grußformeln und den Schlusssegen beseitigt, sooft der Priester allein zelebriert.

51.

Weil Altar und Tabernakel jetzt getrennt sind und so eine Spaltung ausgedrückt wird zwischen Christus in Seinem Priester und Seinem Opfer auf dem Altar und Christus in Seiner wirklichen Gegenwart im Tabernakel, „zwei Dinge, die kraft ihrer Natur vereint bleiben müssen”

52.

Weil die Neue Messe keine vertikale Verehrung und Anbetung von Mensch zu Gott mehr begründet, sondern stattdessen einen horizontalen Kult.

53.

Weil die Neue Messe trotz Berufung auf die Übereinstimmung mit den Anordnungen des II. Vatikanischen Konzils in Wirklichkeit dessen Weisungen entgegensteht, da das Konzil ja den Wunsch aussprach, den überlieferten Ritus beizubehalten und zu fördern.

54.

Weil die überlieferte lateinische Messe des hl. Papstes Pius V. niemals rechtskräftig abgeschafft wurde und deshalb ein echter Ritus der katholischen Kirche bleibt, mit dem die Katholiken ihre Sonntagspflicht erfüllen können.

55.

Weil der hl. Papst Pius V. eine dauernde, „für immer“ gültige Erlaubnis gewährte, die überlieferte Messe in völliger Freiheit und erlaubterweise, ohne Gewissensbisse, Strafe, Verurteilung oder Zensur zu feiern (päpstliche Bulle Quo primum).

56.

Weil Papst Paul VI. selbst bei der Promulgierung der Neuen Messe erklärte: „Der Ritus (..) an sich ist keine dogmatische Definition…“ (19.11.1969).

57.

Weil Papst Paul VI., von Kardinal Heenan befragt, ob er die tridentinische Messe abgeschafft oder verboten habe, antwortete: „Es ist nicht meine Absicht, die tridentinische Messe absolut zu verbieten.“

58.

Weil „im ‚Libera nos‘ (der Neuen Messe) die Erwähnung der Allerseligsten Jungfrau, der Apostel und aller Heiligen abgeschafft ist und deren Eintreten für uns also nicht mehr verlangt wird, auch nicht in Zeiten der Gefahr.“(*)

59.

Weil „in keinem der drei neuen Eucharistischen Hochgebete (der Neuen Messe) auch nur der leiseste Hinweis auf den Leidenszustand der Abgeschiedenen, in keinem die Möglichkeit eines speziellen Memento zu finden ist, wodurch wiederum der Glaube an die sühnende und erlösende Kraft des Opfers geschwächt wird.“(*)

60.

Weil wir zwar die höchste Autorität des Heiligen Vaters in der universalen Leitung der heiligen Mutter Kirche anerkennen, aber dennoch wissen, dass nicht einmal diese Autorität uns eine Praxis auferlegen kann, die so klar gegen den Glauben gerichtet ist: eine Messe, die zweideutig und häresiebegünstigend und demzufolge Gott nicht wohlgefällig ist.

61.

Weil, wie auf dem I. Vatikanischen Konzil dargelegt wurde, „der Heilige Geist den Nachfolgern Petri nicht verheißen wurde, dass sie auf seine Eingebung hin eine neue Lehre veröffentlichen sollten. Sie sollen vielmehr mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung, d.h. das hinterlegte Glaubensgut, unverletzlich bewahren und getreulich auslegen.“ (DH 3070).

62.

Weil eine Häresie oder was auch immer die Häresie deutlich begünstigt, nicht Gegenstand des Gehorsams sein kann. Der Gehorsam steht im Dienste des Glaubens, und nicht der Glaube im Dienste des Gehorsams! Im vorliegenden Fall gilt also, dass man „Gott mehr gehorchen muss als den Menschen“ (Apg 5,29).

Terror-Miliz ISIS enthauptet zwei Priester

Die Terror-Miliz schockt erneut mit brutalen Exekutionen.

Die Jihadisten der Terror-Miliz ISIS schockieren erneut mit brutalen Hinrichtungen. Wie auf einschlägigen Propagandakanälen mitgeteilt, wurden zwei koptische Priester in Ägypten enthauptet.

Die beiden Priester sind dabei wie bei allen ISIS-Hinrichtungen in orangen Overalls gekleidet. Nachdem ein „Richter“ das Todesurteil verliest, schreitet ein gänzlich in schwarz gekleideter Henker zur Tat und tötet die beiden Geistlichen mit dem Schwert.

Die Terror-Miliz geriet zuletzt in ihrem eigentlichen Machtbereich in Syrien und dem Irak arg in Bedrängnis. Gleichzeitig konnten die Jihadisten aber in andere Länder expandieren. Darunter ist auch Ägypten, wo ISIS vor allem auf der Halbinsel Sinai starken Zulauf bekam.

Heiliger Pater Maximilian Kolbe und Missionspriester

Katholische Mission. Hinter dem Bischof steht der heilige Maximilian Kolbe.
Sie gaben alle Kraft für die Bekehrung der Heiden zum katholischen Glauben. Die früheren Päpste haben zur Missionierung mit Rundschreiben aufgerufen.

Missionsgebet:

Allmächtiger, ewiger Gott, Du willst nicht den Tod der Sünder, sondern immer ihr Leben. Nimm unser Beten gnädig auf!
Bekehre die Heiden von ihrem Götzendienst und gliedere sie Deiner heiligen Kirche ein zum Lob und Preis Deines Namens. Durch Christus, unseren Herrn. Amen

Maria, du Gütige, du Zuflucht der Sünder, höre auf unser Flehen und bitte deinen Sohn, der allmächtige Gott möge die Bosheit aus den Herzen der Heiden nehmen, auf dass sie ablassen von ihren Götzen und sich bekehren zum lebendigen und wahren Gott und seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus, unseren Gott und Herrn.

Zu Schanden sollen werden, die Bildern dienen.
Und ihrer Götzen sich rühmen.

Lasset uns beten!

Gott, du willst, dass alle Menschen selig werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Wir bitten Dich: sende Arbeiter in Deine Ernte und gib ihnen die Kraft, mit aller Zuversicht Dein Wort zu verkünden! Deine Lehre möge sich ausbreiten und zu Ehren kommen! Alle Völker mögen Dich erkennen, den einen wahren Gott, und den Du gesandt hast, Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn . Er lebt und herrscht mit Dir in alle Ewigkeit. Amen.

Erbarme Dich unser, Du Gott des Alls, und schaue auf uns und lege Schrecken vor Dir auf die Völker, die Dich nicht suchen, auf dass sie erkennen, dass es keinen Gott gibt ausser Dir, und Deine Grosstaten künden. Beschleunige die Zeit und denk an das Ende, auf dass Deine Wunderwerke verkünden und Dich fürchten alle Grenzen der Erde!

Frohlocket, alle Lande!
In Freude dienet dem Herrn!

Quelle: Kirchliches Ablassbuch

Gesegnete Weihnachten 2016

Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren.

Weihnachtsevangelium, Lukas 2,1-20

Herbergsuche von Maria und Josef

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

Engel verkünden den Hirten die Geburt des Messias

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe / und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.

Die Hirten auf der Suche nach dem Kind in der Krippe

Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Oma Gertrude ist die heimliche Wahlsiegerin

Alexander Van der Bellen ist Österreichs neuer Bundespräsident. Der 72-Jährige setzte sich am Ende überraschend deutlich gegen Norbert Hofer durch. Der heimliche Star der Hofburg-Wahl war aber jemand anderer: Oma Gertrude.

Die 89-Jährige wandte sich mit einem aufrüttelnden Video an die Österreicherinnen und Österreicher und sorgte so vielleicht für einen kleinen Turbo für Van der Bellen.

Die Holocaust-Überlebende sprach sich gegen den rechten FPÖ-Kandidaten und für den weltoffenen Van der Bellen aus. Ihr Aufruf wurde mehr als 3,5 Millionen mal angeklickt. Laut dem Wahlkampfteam von Alexander Van der Bellen hat sich Getrude von selbst gemeldet und um die Filmaufnahme gebeten.

Freude über wertschätzende Reaktionen.

Das Video einer Holocaust-Überlebenden, die vor der Wahlkampf-Rhetorik der FPÖ warnt und für Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen das Wort ergreift, ist auf enormes Interesse gestoßen – und das über die Grenzen Österreichs hinaus. Mehr als 2,8 Mio. mal wurde es bereits aufgerufen. Die alte Dame dankte am Wochenende für die Resonanz.

89-jährige Gertrude: „Danke“

Van der Bellens Team hatte die Aussagen der 89-jährigen Gertrude vergangenen Donnerstag online gestellt. „Ich bin freudig überrascht, dass die Worte einer alten Frau ernst genommen werden“, meinte sie nun in einer via Facebook veröffentlichten Stellungnahme. „Die tausenden wertschätzenden Reaktionen und die persönlichen Worte, die mir übermittelt worden sind, bewegen mich sehr. Danke.“

Medial zogen die Aussagen der Frau auch in Deutschland viel Aufmerksamkeit auf sich, mehrere Portale von der „Welt“ bis „Bild“ berichteten. Öffentlich über ihr Schicksal hatte Frau Getrude auch schon gegenüber radio klassik Stephansdom gesprochen. Der Beitrag wurde mit dem Österreichischen Radiopreis und dem Prälat Leopold Ungar-Preis 2016 ausgezeichnet.

Quelle: oe24