Archiv der Kategorie: Allgemein

Tagesevangelium – 30.04.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 3,7-15

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Kardinal Burke: „Die Kirche sollte den Islam fürchten.“

Kardinal Burke: „Wer den Islam wirklich kennt, versteht, warum die Kirche ihn fürchten sollte“

„Die Kirche sollte den Islam fürchten.“ Diese Worte stammen von Kardinal Raymond Burke, einem Kardinal der katholischen Kirche der für seine klare Sprache bekannt ist. Im soeben bei Ignatius Press erschienen Gesprächsbuch „Hope for the World” (Hoffnung für die Welt) finden sich angesichts der islamistischen Gewalt-Welle, die Frankreich und Deutschland erschüttert, prophetisch anmutende Worte.

Der US-amerikanische Kardinal sagt darin, die Kirche täte gut daran, „Angst vor dem Islam“ zu haben. Die Kirche solle sich bewusst werden, dass es für den Islam kein gemeinsames Zusammenleben der Religionen gebe. Genauso-wenig sei ein bedingungsloser Multikulturalismus realistisch.

Wörtlich sage Kardinal Burke:

„Es besteht kein Zweifel, dass der Islam die Welt beherrschen will. Sobald die Muslime zur Mehrheit werden, egal in welchem Land, haben sie die religiöse Pflicht, dieses Land zu beherrschen.“

Die Aussage ist klar: Sollte es bei offenen Türen des Westens gegenüber der islamischen Ausbreitung und den islamischen Forderungen bleiben, wird die Zukunft für Europa die Machtübernahme des Islams bringen.

Der Grund, so Kardinal Burke, liegt darin, dass der Islam wohl eine Religion ist, dass er aber gleichzeitig auch eine Staatsordnung ist. Er muss sich selbst „zum Staat machen“, so der Kardinal, und mit seinem islamischen Gesetz alle Bereiche der Gesellschaft, der Regierung und des Alltags bestimmen. Aus diesem Grund scheuen sich auch sogenannte „gemäßigte“ Muslime nicht, zu sagen, „die Scharia wäre eine Therapie gegen die Dekadenz des Westens“.

„Es ist wichtig“, so Kardinal Burke, „dass die Christen sich der radikalen Unterschiede zwischen dem Islam und dem Christentum bewusst werden, was das Gottesbild, das Gewissen usw. betrifft. Wer den Islam wirklich kennt, versteht auch, warum ihn die Kirche fürchten sollte.“

In einem jüngsten Interview mit dem Religion News Service sagte der Kardinal, dass die einzige brauchbare und zielführende Antwort auf die Ausbreitung des Islams die Wiederentdeckung der christlichen Wurzeln Europas sei.

Quelle: katholisches.info Bild: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Teenie wegen WhatsApp-Nachricht geköpft

16-Jähriger rief zu Demos auf und wurde deshalb nun hingerichtet.

Saudi-Arabien hat am Dienstag 37 Menschen hingerichtet, die wegen „Terrorismus“ verurteilt worden waren. Die Todesstrafen seien in der Hauptstadt Riad, den heiligen Städten Mekka und Medina, in der Provinz Qassim sowie in der Ost-Provinz vollstreckt worden, teilte das Innenministerium mit.

Die Hingerichteten seien alle für schuldig befunden worden, sich „terroristisches, extremistisches Denken angeeignet zu haben“, hieß es. Die häufigste Hinrichtungsmethode in Saudi-Arabien ist das Köpfen mit einem Säbel. Wie das Ministerium mitteilte, wurde einer der Verurteilten am Dienstag gekreuzigt; eine Hinrichtungsart, die nur für besonders schwere Verbrechen vorgesehen ist.

Jugendlicher unter Hingerichteten

Unter den Hingerichteten seien elf Männer, die wegen Spionage für den Iran verurteilt worden seien, berichtete Amnesty. Mindestens 14 weitere Personen seien wegen ihrer Teilnahme an Anti-Regierungsprotesten im Osten Saudi-Arabiens in den Jahren 2011 und 2012 verurteilt worden. Zu den Verurteilten zählte demnach auch Abdulkareem al-Hawaj, der zum Zeitpunkt der Proteste erst 16 Jahre alt war. Nach internationalem Recht ist die Todesstrafe gegen Minderjährige verboten, wie Amnesty betonte. Der Teenager wurde zum Tode verurteilt, weil er über den Nachrichtendienst WhatsApp zu Demonstrationen aufgerufen hatte.

Quelle: oe24 Bild: Privat/Facebook & Screens.

Gefeiert am 29. April

Hl. Katharina von Siena – Ordensfrau, Mystikerin und Kirchenlehrerin

* 25. März 1347 in Siena in Italien
† 29. April 1380 in Rom

Katharina ist eine aufregende und rätselhafte Heiligengestalt (was im Grunde von allen Heiligen zu sagen wäre). Sie wurde 1347 als das 23. Kind eines Wollfärbers in Siena geboren. Mit sieben Jahren hatte sie ihre erste mystische Christusbegegnung. Da ihr von den Angehörigen die ersehnte Stille und Einsamkeit zunächst verweigert wurde, lernt sie, in das Heiligtum ihres eigenen Inneren zu fliehen, wo niemand sie stören konnte. 1365 trat sie dem Dritten Orden der Dominikaner bei. Sie lebte in harter Buße, diente den Armen und Kranken, arbeitete in einer zerstrittenen Welt für den Frieden und wurde allmählich zur einflussreichen Beraterin von weltlichen und kirchlichen Großen, zu einer Macht, mit der man rechnen musste. Sie betrieb vor allem die Rückkehr des Papstes aus Avignon (1377) und die innere Reform der Kirche. Ihre Briefe und ihr „Buch von der göttlichen Vorsehung“ (Der Dialog) haben großen Einfluss ausgeübt und gehören zur klassischen italienischen Literatur. Katharina starb am 29. April 1380 und wurde 1461 heilig gesprochen. Papst Paul VI. erhob sie zur Kirchenlehrerin.

Feuer

„Mein Wesen ist Feuer.“ – „Seid versichert: wenn ich sterbe, ist die einzige Ursache meines Todes die Liebe zur Kirche.“ (Katharina von Siena)

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

29.04.2019 – Fest der Hl. Katherina von Siena – Schutzpatronin Europas

Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660) Priester und Ordensgründer

Dort, wo es Gott gefällt

Warum glauben wir also nicht, dass das, was gesagt wurde, von Gott kommt, weil es von Kleinen und zu Kleinen gesagt wurde? Ja, meine Schwestern, Gott hat ein solches Gefallen daran – wir dürfen sogar sagen, es ist seine große Freude, sich den Demütigen zu offenbaren. Wie gut zeigen die schönen Worte Jesu Christi, dass er seine Freude nicht in Museen oder unter Fürsten findet! An einer Stelle sagt er in der Heiligen Schrift: „Ich preise dich, Vater […] weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.“ Es wäre für ihn ein Leichtes, äußeren Prunk und Pracht herzustellen; doch ihm gefällt es in einer demütigen Seele, die nur ihn als Lehrer gewählt hat und sich nicht von der Wissenschaft dieser Welt beeindrucken lässt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 29.04.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,25-30

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Satanstempel als „Kirche“ anerkannt

Satanstempel als „Kirche“ anerkannt und steuerbefreit

(New York) Der Satanstempel von Salem in Massachusetts wurde von der Bundessteuerbehörde als „Kirche“ eingestuft und damit steuerbefreit.

Die Trägerorganisation des Satanstempels mit Sitz in der 40.000 Einwohner-Stadt Salem gab bekannt, vor kurzem eine entsprechende Mitteilung über ihren neuen Steuerstatus vom Internal Revenue Service (IRS), der Bundessteuerbehörde der USA erhalten zu haben.

Wie der Satanstempel zudem mitteilte, werde die Steuerbefreiung der Organisation im Rechtskampf „gegen die religiöse Diskriminierung“ helfen. Der neue Steuerstatus ermögliche es den Satanisten, bei öffentlichen Stellen Subventionen zu beantragen, die auf der Grundlage der freien Religionsausübung gewährt werden, um diese zu garantieren. Sie könne nun öffentliche Flächen in Anspruch nehmen wie andere religiösen Organisationen auch.

Der Internal Revenue Service (IRS) gab keine Stellungnahme dazu ab.

Der Satanstempel behauptet zugleich von sich, eine „atheistische“ Vereinigung zu sein. Die Mitglieder seien keine Teufelsanbeter. Laut eigenen Angaben wolle man die Religionsfreiheit benützen, um gegen die Religion zu kämpfen.

Das Auf der Facebook-Seite veröffentlichte Bildmaterial läßt diese These allerdings bezweifeln. Wer sich als Satanist geriert, scheint auch ein Satanist zu sein. Zutreffend scheint hingegen, daß die Stoßrichtung der satanistischen Aktivitäten antichristlich ist.

Die Organisation ist für die vorübergehende Aufstellung eines Satansdenkmals vor dem Kapitol des Staates Arkansas verantwortlich, um gegen die Errichtung eines Denkmals für die Zehn Gebote zu „protestieren“.

Sitz des Satanstempels in Salem

In Scottsdale, Arizona, forderte die Satanistenorganisation, daß den Mitgliedern des Stadtrates das Gebet, mit dem die traditionell jede Sitzung beginnen, verboten werden solle.

Es sei „an der Zeit“, daß sie von den Bundesbehörden als „Kirche“ anerkannt werde, wie es soeben die Bundessteuerbehörde getan habe, veröffentlichten die Satanisten im Internet.

VIDEO

Ihr Jubel ist groß:

„The Satanic Temple is now the only federally recognized international religious Satanic organization“.

„Der Satanstempel ist heute die einzige auf Bundesebene anerkannte, internationale, religiöse satanische Organisation.“

Ihre Parole lautet:

„Heil Satan!“

Satanistenfest vor Satansskulptur

Ihren Sitz verlegten sie laut eigener Angabe nach Salem, weil dort 1692 Hexenprozesse stattfanden. In der Puritaner-Gründung wurden aufgrund von puritanischer Hysterie 19 Menschen wegen angeblicher Teufelspakte hingerichtet. Literarisch wurde das Thema seit dem frühen 19. Jahrhundert wiederholt verarbeitet. Ins kollektive Bewußtsein gelangte dieser Zusammenhang vor allem durch das 1953 uraufgeführte Theaterstück The Crucible („Hexenjagd“) von Arthur Miller. Miller übte damit Kritik an der Kommunistenabwehr durch Senator Joseph McCarthy, die er zur „Hexenjagd“ stempelte.

Seither wurde das Thema, mit steigender Tendenz im neuen Jahrhundert, von verschiedenen Autoren, Regisseuren und Programmieren in Büchern, Filmen und Computerspielen aufgegriffen. Die Stadt selbst nützt das makabre Interesse an Schauergeschichten oder „verborgenen Kräften“ für die Tourismuswerbung. Es wurden mehrere Hexenmuseen eingerichtet und zu Halloween werden besondere Veranstaltungen angeboten.

Quelle: katholisches.info Bild: Screenshot

Gefeiert am 28. April

Hl. Peter Chanel – Glaubensbote in Ozeanien und Märtyrer

* 12. Juli 1803 in La Potière, Ortsteil von Foissiat im Département Ain in Frankreich
† 28. April 1841 auf der Insel Futuna in Ozeanien, heute zu Frankreich gehörig

Peter Chanel, der erste Märtyrer Ozeaniens, wurde 1803 in Frankreich geboren. Drei Jahre nach seiner Priesterweihe trat er bei den Maristen ein (1831) und wirkte seit 1837 auf der Insel Futuna (Ozeanien). Trotz großer Mühe sah er so gut wie keinen Erfolg. 1841 ließ ihn der König der Insel aus Zorn über die Bekehrung seines Sohnes und aus Angst um seine Herrschaft ermorden. Wenige Monate nach dem Tod des Missionars wurde die ganze Insel katholisch, und sie ist es geblieben bis heute.

Der Erfolg

„Zwanzig Taufen – vier von Erwachsenen, die übrigen von Kindern, und alle in Todesgefahr – sind die ganze Ernte, die ich in achtzehn Monaten eingebracht habe.“

(Peter Chanel, Brief vom Jahr 1839)

 

Hl. Gianna Beretta Molla – Mutter

* 4. Oktober 1922 in Magenta bei Mailand in Italien
† 28. April 1962 in Monza in Italien

Gianna Beretta, zehntes von dreizehn Kindern, studierte in Mailand und Pavia Medizin. 1952 spezialisierte sie sich als Kinderärztin und arbeitete in Ponte Nuovo di Magenta und in Mesero besonders für Kinder. 1955 heiratete sie den Ingenieur Pietro Molla, aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Dann wurde Gianna erneut schwanger. Im zweiten Monat der Schwangerschaft entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter, der es ihr nicht erlaubt hätte, das Kind auszutragen. Im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung entschied Gianna Molla jedoch, man möge nur den Tumor entfernen. Die schwierige Operation verlief erfolgreich, aber weitere Komplikationen waren vorauszusehen. Am Karsamstag kam ihr viertes Kind, Gianna-Emanuela zur Welt; Gianna Mollas Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends, acht Tage später starb sie.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

28.04.2019 – 2. Sonntag der Osterzeit – Barmherzigkeitssonntag

Hl. Franz von Sales (1567-1622) Bischof von Genf und Kirchenlehrer

„Er hauchte sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“ (vgl. Joh 20,22)

Herr Jesus Christus, lass es wieder geschehen, dass wir nur „ein Herz und eine Seele“ sind (vgl. Apg 4,32), denn dann wird „große Ruhe“ eintreten (vgl. Mk 4,39). Meine lieben Zuhörer, ich fordere euch auf zu Freundschaft und Wohlwollen unter euch und Frieden mit allen; denn wenn wir Liebe unter uns hätten, dann hätten wir den Frieden und den Heiligen Geist. Wir müssen fromm sein und zu Gott beten […], denn die Apostel verharrten im Gebet […] Wenn wir anfangen, inständig zu beten, wird der Heilige Geist in unser Herz kommen und sagen: „Friede sei mit euch! Ich bin es; fürchtet euch nicht!“ (vgl. Mk 6,50) […] Was sollen wir von Gott erbitten, meine Brüder? Alles, was zu seiner Ehre und zum Heil eurer Seelen dient, mit einem Wort, den Beistand des Heiligen Geistes: „Sende aus Deinen Geist und alles wird neu erschaffen“ (vgl. Ps 104(103),30) – Ruhe und Frieden […] Wir müssen um diesen Frieden bitten, damit der Geist des Friedens über uns komme. Wir müssen Gott auch für all seine Wohltaten danken, wenn wir wollen, dass er uns Siege schenkt, die den Frieden beginnen lassen. Um den Heiligen Geist zu erlangen, müssen wir Gott, dem Vater, dafür danken, dass er ihn zuerst auf unser Haupt Jesus Christus, seinen Sohn, unseren Herrn, herabgesandt hat […] – denn „aus seiner Fülle haben wir alle empfangen“ (vgl. Joh 1,16) –, und dass er ihn auf die Apostel herabgesandt hat, um ihn durch ihre Hände auch uns mitzuteilen. Wir müssen dem Sohn danken, denn als Gott sendet er den Geist denen, die sich dafür bereitmachen. Doch vor allem müssen wir ihm danken, dass er uns als Mensch die Gnade erwirkt hat, diesen göttlichen Geist zu empfangen […] Wie hat Jesus Christus das Kommen des Heilige Geistes erwirkt? Als er „das Haupt neigte und den Geist aufgab“ (vgl. Joh 19,30); denn als er seinen letzten Atemzug tat und seinen Geist dem Vater übergab, da hat er erwirkt, dass der Vater seinen Geist aussendet über seinen mystischen Leib.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria