Archiv für den Monat: Dezember 2015

Die Legionäre Christi

Schockierende Tatsachen

Papst Benedikt XVI. schreibt über den Ordensgründer der Legionäre Christi: Das sehr schwerwiegende und objektiv unmoralische Verhalten von Pater Maciel, das durch unbestreitbare Zeugenaussagen belegt ist, äußert sich bisweilen in Gestalt von wirklichen Straftaten und offenbart ein gewissenloses Leben ohne echte religiöse Gesinnung.

Kardinal Juan Sandoval Iniguez:
Gründer der Legionäre Christi war Psychopath http://www.kath.net/news/44663

Der mexikanische Kardinal Juan Sandoval Iniguez hat den Gründer des krisengeschüttelten Ordens der „Legionäre Christi“, Marcial Maciel Degollado (1920-2008), als „Psychopath und Schizophrenen“ bezeichnet. http://religion.orf.at/stories/2627692/

Legionäre Christi: Neun Schuldige wegen Missbrauch
Der katholische Orden Legionäre Christi hat nach eigenen Angaben neun seiner Priester des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen für schuldig befunden, darunter ist auch der Ordensgründer Marcial Maciel. http://religion.orf.at/stories/2619129/

Videobeweis: Liturgischer Missbrauch

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Kardinal Dr. Christoph Schönborn

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Liturgischer Missbrauch

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Liturgischer Missbrauch !

Maskenmesse 1   Maskenmesse 2

In der Pfarrei Saint Joan d’Arc in der Erzdiözese Saint Paul and Minneapolis im Staat Minnesota in den USA wurde die Karwoche mit einem liturgischen Mißbrauch begonnen. Die Palmsonntagsliturgie artete in ein lächerliches und sakrilegisches Spektakel aus. Um die „Familienmesse“ der Pfarrei „zu beleben“, inszenierte der Pfarrer mit dem „Liturgieteam“ die Heilige Messe unter dem Motto „Heart of the Beast“ als Puppen- und Maskentheater. Priester und Altardiener waren verkleidet und trugen Tier- und Menschenmasken. Die Gläubigen waren als Pflanzen und Blumen verkleidet.

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Liturgischer Missbrauch !

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Kardinal Dr. Christoph Schönborn

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Kardinal Dr. Christoph Schönborn

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Jugendmesse „lass die hüllen fallen“

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Na Typisch

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Katholisch ?

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Franziskaner-Provinzial tanzt vor Altar

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Modernismus

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Pfarrer José Moreno Planas tanzt in der Kirche Flamenco

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Lady Padre, Tanz-Orgien in der Amtskirche

 

Im Gespräch mit dem heiligen Pater Pio

 

Heiliger Pater PioWas ist die heilige Messe ?

Hunderttausende haben in tiefer Erschütterung der heiligen Messe des heiligen Pater Pio in San Giovanni Rotondo beigewohnt, sein Weinen, sein Bluten gesehen und dabei etwas von dem ungeheuren Drama verspürt, das sich bei der Erneuerung des Kreuzesopfers vollzieht. In einem Gespräch hat der heilige Kapuzinermönch, der stigmatisierte Mystiker einiges von dem enthüllt, was ihn dabei bewegte.
( Quelle: „Cosi parló Padre Pio“. Edizione La Casa Sollievo della Sofferenza, San Giovanni Rotondo, Foggia, Italien, 2. Auflage 1975 )

Vater, was ist Ihre Messe ?
Ein Mitleiden der Passion Jesu. Meine Verantwortung ist beispiellos auf Erden – sagt er weinend.

Was muss ich in Ihrer heiligen Messe erkennen ?
Das ganze Leiden auf Calvaria.

Vater, sagen Sie mir, was Sie in der heiligen Messe alles leiden ?
Alles, was Jesus in seiner Passion gelitten hat, das leide auch ich, wenn auch nicht in gleicher Weise und nur, soweit es menschenmöglich ist. Und dies ohne mein Verdienst und nur dank seiner Güte.

Vater, in der göttlichen Opferfeier nehmen Sie unsere Bosheit auf sich ?
Man kann nicht anders, denn das gehört zur göttlichen Opferfeier.

In diesem Fall betrachtet Sie der Herr als Sünder ?
Ich weiss es nicht, doch ich vermute, es ist so.

Ich sah, wie Sie gezittert haben beim Betreten der Altarstufen. Warum ? Im Hinblick auf die bevorstehenden Leiden ?
Nicht wegen der bevorstehenden Leiden, sondern für das, was ich aufopfern musste.

In welchem Augenblick der heiligen Opferfeier leiden Sie am meisten ?
Immer und in zunehmendem Masse.

Gibt es eine bestimmte Zeit, wo Sie am meisten leiden ?
Von der heiligen Wandlung bis zur Kommunion.

Warum haben Sie heute morgen während des Evangeliums geweint, als Sie die Worte aussprachen: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt… ?
Weine mit mir aus übergrosser Liebe !

Vater, warum weinen Sie fast immer, wenn Sie in der heiligen Messe das Evangelium lesen ?
Ist es nicht unerhört, dass ein Gott mit seinen Geschöpfen spricht, dass ihm widersprochen wird und dass er durch ihren Unglauben ständig verletzt wird ?

Vater, ist Ihre Messe ein blutiges Opfer ?
Du irrst !

Ja, ich wollte sagen, dass das Opfer Jesu unblutig ist, aber ihre Teilnahme an der ganzen Passion ist sie blutig ? Oder irre ich ?
Ja nun, diesmal irrst du dich nicht. Ich persönlich meine, du könntest vielleicht recht haben.

Wer wischt Ihr Blut ab während der heiligen Messe ?
Niemand.

Vater, sagen Sie es mir, warum leiden Sie so sehr bei der heiligen Wandlung ?
Weil gerade dort sich eine neue wunderbare Zerstörung und Schöpfung vollzieht.

Mein Vater, warum weinten Sie am Altar und was bedeuten jene Worte, die Sie während der Erhebung der heiligen Gestalten aussprechen ? Nicht aus Neugierde möchte ich es wissen, sondern weil ich sie gerne mit Ihnen wiederholen möchte.
Man kann die Geheimnisse des Königs der Könige nicht wiederholen, ohne sie zu entweihen. Du fragst mich, warum ich weine. Ich möchte freilich nicht bloss Tränchen, sondern ganze Ströme von Tränen vergiessen. Denke doch an das schreckliche Geheimnis !

Vater, erleiden Sie auch während der Messe die Bitterkeit der Galle ?
Ja, und sehr oft.

Vater, wie vermögen Sie es auszuhalten am Altare ?
Wie Jesus am Kreuze es aushielt.

Sind Sie am Altar ans Kreuz genagelt wie Jesus auf Calvaria ?
Wie kannst du nur fragen ?

Wie können Sie es aushalten ?
Wie Jesus auf Calvaria es aushielt.

Vater, haben die Peiniger das Kreuz umgedreht, um die Nägel zu befestigen ?
Ja, das haben sie getan !

Befestigen sie auch bei Ihnen die Nägel ?
Und wie !

Drehen sie auch bei Ihnen das Kreuz um ?
Gewiss, doch sei nicht in Sorge !

Vater, wiederholen auch Sie die sieben Worte Jesu am Kreuze ?
Ja, wenn ich auch dessen unwürdig bin.

Und zu wem sagen Sie: „Frau, sieh da dein Sohn ?“
Ich sage zu Ihr: „Siehe da die Kinder deines Kindes“.

Erleiden auch Sie den Durst und die Verlassenheit Jesu ?
Ja, nach der heiligen Wandlung. Gewöhnlich bis zur heiligen Kommunion.

Sie haben mir gesagt, Sie schämen sich zu sagen: „Umsonst habe ich gesucht, wer mich tröstet“, und warum ?
Im Vergleich zu dem, was Jesus gelitten hat, verblasst unser Leiden, da wir die Schuldigen sind.

Vor wem schämen Sie sich ?
Vor Gott und meinem Gewissen.

Was ist die heilige Kommunion ?
Lauter Erbarmen. Gänzliche Vereinigung. Ihr könnt Jesus bitten, euch dies fühlen zu lassen.

Was tut Jesus bei der heiligen Kommunion ?
Er freut sich in seinem Geschöpf.

Was sollen wir für Sie, bei der heiligen Kommunion, den Heiland bitten ?
Dass auch ich ein zweiter Jesus sei, ganz Jesus, immer Jesus.

Leiden Sie auch während der heiligen Kommunion ?
Das ist der Höhepunkt.

Setzen sich Ihre Leiden nach der heiligen Kommunion fort ?
Ja, aber es sind Leiden der Liebe.

In dieser Vereinigung tröstet Sie der Heiland nicht ?
Doch, aber deswegen hört man nicht auf, am Kreuz zu sein !

Wem warf der sterbende Heiland den letzten Blick zu ?
Seiner Mutter.

Und worauf ruht Ihr Blick ?
Auf den Brüdern in der Verbannung.

Sterben auch Sie in der heiligen Messe ?
Ja, in der heiligen Kommunion, auf mystische Weise.

Sterben Sie aus übergrosser Liebe oder aus übergrossem Leid ?
Aus beiden Gründen, doch mehr aus Liebe.

Wenn Sie in der heiligen Kommunion sterben, sind Sie dann nicht mehr auf dem Altar ? Oder ?
Auch der tote Heiland war auf Calvaria.

Vater, Sie haben gesagt, dass in der heiligen Kommunion das Opfer stirbt. In wessen Arme werden Sie gelegt ?
In die Arme des heiligen Franziskus.

Vater, wie sehr lieben Sie Jesus ?
Mit unendlichem Verlangen, aber in Wirklichkeit, ach, ich möchte sagen, ist die Liebe gleich null, und ich schäme mich darob.

Vater, warum weinen Sie bei den Worten des letzten Evangeliums: „Und wir haben Seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit ?“
Und scheint dir dies wenig zu sein ? Wenn die Apostel mit ihren leiblichen Augen so grosse Herrlichkeit gesehen haben, wie gross wird die Herrlichkeit sein, die wir im Sohne Gottes, in Jesus sehen werden, wenn Er sich uns im Himmel offenbaren wird ?

Welches wird unsere Vereinigung mit Jesus im Himmel sein ?
Seht !… Die Eucharistie schenkt uns eine Ahnung davon.

Ist die Mutter Gottes bei Ihrer Messe auch gegenwärtig ?
Ja, glaubst du, die Mutter kümmere sich nicht um ihr Kind ?

Sind auch die Engel bei der Messe anwesend ?
Scharenweise !

Was tun sie ?
Sie beten an und lieben.

Vater, wer steht Ihrem Altar am nächsten ?
Der ganze Himmel.

Wünschen Sie mehr als eine Messe täglich zu feiern ?
Wenn es in meiner Macht läge, würde ich den Altar nie verlassen.
Sie haben mir gesagt, dass Sie den Altar mit sich tragen…
Ja, denn es erfüllt sich das Wort des Apostels: „…denn ich trage die Wundmale des Herrn Jesus“;
„mit Christus bin ich an das Kreuz geheftet !“ „Ich züchtige meinen Leib und mache ihn mir untertan.“

Dann stimmt es doch, wenn ich sage, mitten unter uns wandelt der gekreuzigte Jesus !
( Darauf gab Pater Pio keine Antwort ).

Vater, gedenkt Ihr meiner während der heiligen Messe ?
In der heiligen Messe ist ein ständiges Gedenken, vom Anfang bis zum Ende.

Vater, der Herr, liebt Er das Opfer ?
Ja, denn durch das Opfer hat Er die Welt neu gemacht.

Wie sehr verherrlicht die heilige Messe Gott ?
Auf unendliche Weise.

Was sollen wir während der heiligen Messe tun ?
Mitleiden und lieben.

Vater, wie sollen wir der heiligen Messe beiwohnen ?
Wie die Allerseligste Jungfrau und die frommen Frauen. Wie Johannes beim heiligen Abendmahl und beim blutigen Kreuzesopfer.

Vater, welche Wohltaten werden uns zuteil, wenn wir die heilige Messe mitfeiern ?
Man kann sie nicht aufzählen. Im Himmel werdet ihr sie erkennen.
Während der heiligen Messe erwecke deinen Glauben und betrachte, welch ein Opferlamm sich deinetwegen der göttlichen Gerechtigkeit anbietet, um sie zu besänftigen.
Verlasse nie den Altar, ohne Tränen der Reue und der Liebe vergossen zu haben, dem gekreuzigten Heiland zu lieb, um dein ewiges Heil zu erwirken. Die Schmerzensmutter wird bei dir sein und wird dich liebevoll erleuchten.

„In den Wundmalen ist die Verbindung zwischen Tod und Auferstehung sichtbar geworden.“
( Papst Johannes Paul II. Bei der Seligsprechung von Pater Pio )

Die heilige Messe ist die hauptsächlichste Handlung der Gottesverehrung, Höhepunkt und Mitte der christlichen Religion.
( Papst Pius XII. in seiner Enzyklika „Mediator Dei“ )

So viel gilt die Feier der heiligen Messe wie der Tod Christi am Kreuze.
( Prälat Robert Mäder, Basel )

62 Gründe gegen die Neue Liturgie

62 Gründe

62 Gründe, warum wir von unserem Gewissen her die Neue Messe (auch bekannt als Messe Pauls VI., Novus Ordo, Neue Liturgie) nicht besuchen können, sei es in der Volkssprache oder auf Latein, zum Volk oder zum Tabernakel hin zelebriert. Aus denselben Gründen halten wir getreulich fest an der überlieferten Messe (auch bekannt als tridentinische Messe, alte lateinische Messe, Römisches Missale, Pianisches Missale, Messe des hl. Pius V., Messe aller Zeiten).

1.

Weil die Neue Messe kein eindeutiges Bekenntnis des katholischen Glaubens (wie die überlieferte Messe), sondern doppeldeutig und protestantisch ist. Wenn wir also beten wie wir glauben, so folgt daraus, dass wir nicht in und mit der Neuen Messe auf protestantische Art beten und dabei Katholiken bleiben können!

2.

Weil die Änderungen nicht einfach unbedeutend und geringfügig waren, sondern vielmehr in Wirklichkeit „eine fundamentale Erneuerung, eine totale Änderung, eine Neuschöpfung“ darstellen (so Msgr. A. Bugnini, Mit-Urheber der Neuen Messe).

3.

Weil die Neue Messe dazu verführt anzunehmen, „Wahrheiten, die vom christlichen Volk immer geglaubt wurden, könnten ohne Untreue gegenüber dem heiligen Depositum der Lehre, an das der katholische Glaube für immer gebunden ist, geändert oder verschwiegen werden.“ 

4.

Weil die Neue Messe „ein auffallendes Abrücken von der katholischen Theologie der heiligen Messe darstellt, wie sie in der XXII. Sitzung des Konzils von Trient formuliert wurde. Durch die endgültige Festlegung der „Canones“ des Ritus‘ wurde damals eine unüberschreitbare Barriere errichtet gegen jede Häresie, die die Integrität des Mysteriums verletzen könnte.“

5.

Weil der Unterschied zwischen beiden Messordnungen nicht einfach in bloßen Details oder nur in einer Änderung von Zeremonien besteht, sondern weil „alles, was von zeitlos gültigem Wert ist, (in der Neuen Messe) einen geringeren Rang erhält, wenn es überhaupt noch vorhanden ist.“

6.

Weil „die kürzlich vollzogenen Reformen hinreichend bewiesen haben, dass weitere Neuerungen in der Liturgie zu nichts anderem führen würden als zur totalen Verwirrung der Gläubigen, die bereits Anzeichen von Unbehagen und Glaubensschwund zeigen.“

7.

Weil wir in Zeiten der Verwirrung so wie heute uns durch die Worte Unseres Herrn leiten lassen sollen: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ – Die Früchte der Neuen Messe sind: 43% Abnahme des sonntäglichen Messbesuches in Frankreich (Kardinal Marty), 50% Abnahme in Holland (New York Times vom 5.1.1976), 62% Abnahme in Deutschland (Allensbach-Umfrage vom November 1985).

8.

Weil „bei den Besten im Klerus das praktische Ergebnis (der Neuen Messe) eine quälende Gewissenskrise ist…“

9.

Weil in weniger als sieben Jahren nach Einführung der Neuen Messe die Zahl der Priester auf der Welt von 413.438 auf 243.307 – also fast um 50% – gesunken ist (Statistik des Heiligen Stuhls).

10.

Weil „die zur Rechtfertigung eines so überaus gravierenden Bruches angeführten pastoralen Gründe nicht hinreichend erscheinen.“

11.

Weil die Neue Messe keinen Glauben an die wirkliche Gegenwart (Realpräsenz) Unseres Herrn bekundet – während die überlieferte Messe ihn unmissverständlich bekennt.

12.

Weil die Neue Messe die wirkliche Gegenwart Christi in der Eucharistie mit Seiner mystischen (geistigen) Gegenwart unter uns vermischt und sich damit der protestantischen Lehre annähert.

13.

Weil die Neue Messe den notwendigen scharfen Unterschied zwischen dem hierarchischen (Weihe-) Priestertum und dem allgemeinen Priestertum der Gläubigen verwischt (wie dies im Protestantismus der Fall ist).

14.

Weil die Neue Messe die häretische Auffassung begünstigt, dass der Glaube des Volkes und nicht die Worte des Priesters Christus in der Eucharistie gegenwärtig setzen.

15.

Weil die Einfügung des lutherischen „Gebetes der Gläubigen“ (d.h. Fürbitten) in der Neuen Messe der protestantischen Irrlehre folgt, wonach alle Gläubigen Priester sind, und diese fördert.

16.

Weil die Neue Messe das Schuldbekenntnis („Confiteor“) des Priesters beseitigt und daraus ein gemeinsames Bekenntnis mit dem Volk macht. Auf solche Weise befördert sie Luthers Weigerung, die katholische Lehre anzunehmen, derzufolge der Priester Richter, Zeuge und Vermittler bei Gott ist.

17.

Weil die Neue Messe uns zu verstehen gibt, dass das Volk mit dem Priester konzelebriert, was gegen die katholische Theologie ist!

18.

Weil sechs protestantische Religionsdiener bei der Herstellung der Neuen Messe mitgearbeitet haben: Georges, Jasper, Sephard, Konneth, Smith und Thurian.

19.

Weil genauso wie Luther das Offertorium beseitigte – weil es sehr klar den Opfer- und Sühnecharakter der Messe zum Ausdruck brachte – auch die Neue Messe es verschwinden ließ und auf eine einfache Gabenbereitung reduzierte.

20.

Weil von der katholischen Theologie soviel beseitigt wurde, dass die Protestanten unter Beibehaltung ihrer Abneigung gegen die wahre römisch-katholische Kirche den Text der Neuen Messe ohne Schwierigkeiten verwenden können. Der protestantische Religionsdiener Thurian sagte, eine Frucht der Neuen Messe „wird vielleicht sein, dass nichtkatholische Gemeinschaften das Herrenmahl unter Verwendung derselben Gebete wie die katholische Kirche feiern können.“ („La Croix“, 30.4.1969).

21.

Weil der erzählende Charakter der Wandlung in der Neuen Messe zu der Schlussfolgerung führt, dass es sich nur um ein Gedächtnis und nicht um ein wahres Opfer handelt (= protestantische These).

22.

Weil die Neue Messe uns durch schwerwiegende Auslassungen glauben macht, dass es sich nur um ein Mahl (= protestantische Lehre) und nicht um ein Opfer zur Nachlassung der Sünden (= katholische Lehre) handelt.

23.

Weil Veränderungen wie: Tisch statt Opferaltar, Wendung zum Volk statt zum Tabernakel, Handkommunion etc. protestantische Lehren unterstreichen (z. B.: die Messe ist nur ein Mahl, der Priester nur Vorsitzender einer Versammlung etc.).

24.

Weil die Protestanten selbst zugegeben haben, dass „die neuen katholischen Eucharistiegebete die falsche Perspektive eines Gott dargebrachten Opfers aufgegeben haben“ („La Croix“, 10.12.1969).

25.

Weil wir vor einem Dilemma stehen: Entweder wir werden protestantisch, indem wir mit der Neuen Messe Gottesdienst feiern, oder aber wir bewahren unseren katholischen Glauben, indem wir treu der überlieferten Messe aller Zeiten anhangen.

26.

Weil die Neue Messe in Übereinstimmung mit der protestantischen Definition der Messe verfertigt wurde: „Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz des Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern.“ (Art. 7 der Einführung ins Neue Messbuch, der die Neue Messe definiert: 6.4.1969).

27.

Weil die Neue Messe vermittels ihrer Zweideutigkeit gleichzeitig Katholiken und Protestanten gefallen will; dadurch ist sie „doppelzüngig“ und eine Beleidigung gegen Gott, der jede Art von Heuchelei verabscheut: „Verflucht seien … die Doppelzüngigen, denn sie zerstören den Frieden vieler.“ (Sirach 28,13).

28.

Weil schöne, vertraute katholische Gesänge, die das Volk jahrhundertelang inspiriert haben, verworfen und durch neue, nach Stil und Empfindung durch und durch protestantische Lieder ersetzt wurden, wodurch der bereits deutlich ausgeprägte Eindruck verstärkt wurde, nicht länger einer katholischen Messe beizuwohnen.

29.

Weil die Neue Messe Doppeldeutigkeiten enthält, die auf spitzfindige Weise die Häresie begünstigen, was weitaus gefährlicher ist, als eine klar ausgesprochene Häresie; denn eine halbe Häresie kann zur Hälfte mit der Wahrheit verwechselt werden!

30.

Weil Christus nur eine Braut hat, die katholische Kirche, und deren Gottesdienst nicht auch noch anderen Religionen dienen kann, die in Feindschaft zu ihr stehen.

31.

Weil die Neue Messe der Vorlage Cranmers häretischer anglikanischer Messe folgt und die zu ihrer Durchsetzung angewandten Methoden genau diejenigen der englischen Häretiker sind.

32.

Weil die heilige Mutter Kirche zahlreiche englische Märtyrer kanonisierte, die getötet wurden, weil sie sich weigerten, an einer Messe teilzunehmen, die dem heute verbreiteten Messritus in großen Teilen ähnlich war.

33.

Weil Protestanten, die einst zum Katholizismus konvertierten, Anstoß nehmen, wenn sie sehen, dass die Neue Messe dieselbe ist wie diejenige, die sie als Protestanten besuchten. Einer von ihnen, Julien Green, stellt die Frage: „Wozu haben wir konvertiert?“

34.

Weil, wie die Statistiken zeigen, im Gefolge der Neuen Messe ein großer Rückgang der Konversionen zum Katholizismus zu verzeichnen ist. Von 100.000 pro Jahr in den Vereinigten Staaten sind die Konversionen auf unter 10.000 gesunken!

35.

Weil die überlieferte Messe viele Heilige geformt hat. „Unzählige Heilige wurden durch sie mit der wahren Frömmigkeit gegen Gott genährt…“(Papst Paul VI., Apostolische Konstitution „Missale Romanum“).

36.

Weil die Natur der Neuen Messe so beschaffen ist, dass durch sie Profanierungen der Heiligen Eucharistie erleichtert werden. Diese Profanierungen in der Neuen Messe geschehen in einer unbekannten Häufigkeit.

37.

Weil die Neue Messe wider allen Anschein einen neuen Glauben, nicht den katholischen Glauben, vermittelt. Sie befördert den Modernismus und folgt genau dessen Taktik, indem sie sich einer vagen Terminologie bedient, um dadurch Irrlehren einfließen zu lassen und zu fördern.

38.

Weil die Neue Messe durch Einführung mehrerer Wahlmöglichkeiten die Einheit der Liturgie untergräbt und es dadurch jedem Priester leicht-macht, unter dem Vorwand der Kreativität Abweichungen vorzunehmen, wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Die unvermeidliche Folge ist Unordnung, begleitet von Mangel an Respekt und Ehrfurcht.

39.

Weil viele gute katholische Theologen, Kanonisten und Priester die Neue Messe nicht annehmen und versichern, sie seien nicht in der Lage, sie ruhigen Gewissens zu zelebrieren.

40.

Weil die Neue Messe vieles ersatzlos gestrichen hat, z.B. die Kniebeugen (nur drei sind noch übriggeblieben), die Purifizierung der Finger des Priesters im Kelch, Bewahrung der Finger des Priesters vor jeglicher profanen Berührung nach der Wandlung, geweihter Altarstein und Reliquien, drei Altartücher (reduziert auf nurmehr eines) etc. All das ist „nichts anderes als eine unerhörte Unterstreichung der stillschweigenden Verwerfung des Glaubens an das Dogma der Realpräsenz.“ 

41.

Weil die überlieferte Messe, bereichert und gereift durch viele Jahrhunderte geheiligter Tradition, von einem Papst kodifiziert (nicht erfunden!) wurde, der ein Heiliger war: Pius V., wohingegen die Neue Messe künstlich geschaffen wurde.

42.

Weil die Irrtümer der Neuen Messe, die in der volkssprachlichen Übersetzung verstärkt hervortreten, selbst in der lateinischen Fassung vorhanden sind.

43.

Weil die Neue Messe mit ihrer Doppeldeutigkeit und Permissivität uns dem Zorn Gottes aussetzt, indem sie die Gefahr ungültiger Zelebrationen erhöht. „Werden die Priester, die die traditionelle Ausbildung nicht mehr erhalten haben (was in nächster Zukunft der Fall sein wird) und sich, um ‚das zu tun, was die Kirche tut‘, auf den Novus Ordo verlassen, gültig konsekrieren? Man darf daran zweifeln.“

44.

Weil die Abschaffung der überlieferten Messe an die Prophezeiung von Daniel 8,12 erinnert: „Und es wurde ihm Macht gegeben wider das immerwährende Opfer wegen der Sünden des Volkes“, sowie ferner an die Bemerkung des hl. Alphons Maria von Liguori, wonach der Teufel uns mit Hilfe der Häretiker unablässig der Heiligen Messe zu berauben sucht, weil sie eben das Beste und Schönste ist, was in der Kirche hier auf Erden existiert.

45.

Weil dort, wo die überlieferte Messe beibehalten wurde, Glaube und Eifer des Volkes größer sind, während überall dort, wo die Neue Messe herrscht, das Gegenteil zutrifft (Bericht über die Messe, Diözese Campos; in : „Roma“, Buenos Aires, Nr. 69 / August 1981).

46.

Weil Hand in Hand mit der Neuen Messe auch ein neuer Katechismus, eine neue Moral, neue Gebete, neue Ideen, ein Kalender – mit einem Wort: eine neue Kirche geht, eine Revolution weg von der alten. „Die liturgische Reform man täusche sich nicht – ist der Punkt, von dem die Revolution ihren Ausgang nimmt.“ (Msgr. Dwyer, Erzbischof von Birmingham, Sprecher der Bischofssynode).

47.

Weil die innere Schönheit der überlieferten Messe die Seelen durch sich selbst anzieht, während die Neue Messe in Ermangelung jeglicher eigenen Anziehungskraft Neuheiten und Unterhaltungen, erfinden muss, um bei den Leuten Anklang zu finden.

48.

Weil die Neue Messe zahlreiche Irrlehren in sich vereinigt, die vom Papst Pius V. auf dem Konzil von Trient verurteilt (Messe ganz in der Volkssprache, Konsekrationsworte laut gesprochen etc.; vgl. die Verurteilung der jansenistischen Synode von Pistoja) bzw. von Papst Pius XII, verworfen wurden (z.B. Altar in Form eines Tisches; vgl. „Mediator Dei“)

49.

Weil die neue Messe die katholische Kirche in eine neue, ökumenische Kirche umzuwandeln sucht, welche alle Ideologien und Religionen umfasst, Richtiges und Falsches, Wahrheit und Irrtum – ein von den Feinden der katholischen Kirche seit langen erträumtes Ziel.

50.

Weil die Neue Messe Zweifel am Dogma von der Gemeinschaft der Heiligen aufkommen lässt, weil sie die Grußformeln und den Schlusssegen beseitigt, sooft der Priester allein zelebriert.

51.

Weil Altar und Tabernakel jetzt getrennt sind und so eine Spaltung ausgedrückt wird zwischen Christus in Seinem Priester und Seinem Opfer auf dem Altar und Christus in Seiner wirklichen Gegenwart im Tabernakel, „zwei Dinge, die kraft ihrer Natur vereint bleiben müssen”
(Pius XII., Mediator Dei).

52.

Weil die Neue Messe keine vertikale Verehrung und Anbetung von Mensch zu Gott mehr begründet, sondern stattdessen einen horizontalen Kult.

53.

Weil die Neue Messe trotz Berufung auf die Übereinstimmung mit den Anordnungen des II. Vatikanischen Konzils in Wirklichkeit dessen Weisungen entgegensteht, da das Konzil ja den Wunsch aussprach, den überlieferten Ritus beizubehalten und zu fördern.

54.

Weil die überlieferte lateinische Messe des hl. Papstes Pius V. niemals rechtskräftig abgeschafft wurde und deshalb ein echter Ritus der katholischen Kirche bleibt, mit dem die Katholiken ihre Sonntagspflicht erfüllen können.

55.

Weil der hl. Papst Pius V. eine dauernde, „für immer“ gültige Erlaubnis gewährte, die überlieferte Messe in völliger Freiheit und erlaubterweise, ohne Gewissensbisse, Strafe, Verurteilung oder Zensur zu feiern (päpstliche Bulle „Quo primum“).

56.

Weil Papst Paul VI. selbst bei der Promulgierung der Neuen Messe erklärte: „Der Ritus (..) an sich ist keine dogmatische Definition…“(19.11.1969).

57.

Weil Papst Paul VI., von Kardinal Heenan befragt, ob er die tridentinische Messe abgeschafft oder verboten habe, antwortete: „Es ist nicht meine Absicht, die tridentinische Messe absolut zu verbieten.“

58.

Weil „im ‚Libera nos‘ (der Neuen Messe) die Erwähnung der Allerseligsten Jungfrau, der Apostel und aller Heiligen abgeschafft ist und deren Eintreten für uns also nicht mehr verlangt wird, auch nicht in Zeiten der Gefahr.“

59.

Weil „in keinem der drei neuen Eucharistischen Hochgebete (der Neuen Messe) auch nur der leiseste Hinweis auf den Leidenszustand der Abgeschiedenen, in keinem die Möglichkeit eines speziellen Memento zu finden ist, wodurch wiederum der Glaube an die sühnende und erlösende Kraft des Opfers geschwächt wird.“

60.

Weil wir zwar die höchste Autorität des Heiligen Vaters in der universalen Leitung der heiligen Mutter Kirche anerkennen, aber dennoch wissen, dass nicht einmal diese Autorität uns eine Praxis auferlegen kann, die so klar gegen den Glauben gerichtet ist: eine Messe, die zweideutig und häresiebegünstigend und demzufolge Gott nicht wohlgefällig ist.

61.

Weil, wie auf dem I. Vatikanischen Konzil dargelegt wurde, „der Heilige Geist den Nachfolgern Petri nicht verheißen wurde, dass sie auf seine Eingebung hin eine neue Lehre veröffentlichen sollten. Sie sollen vielmehr mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung, d.h. das hinterlegte Glaubensgut, unverletzlich bewahren und getreulich auslegen.“ (DH 3070).

62.

Weil eine Häresie oder was auch immer die Häresie deutlich begünstigt, nicht Gegenstand des Gehorsams sein kann. Der Gehorsam steht im Dienste des Glaubens, und nicht der Glaube im Dienste des Gehorsams! Im vorliegenden Fall gilt also, dass man „Gott mehr gehorchen muss als den Menschen“ (Apg 5,29).

(*)

Kurze kritische Untersuchung des neuen „Ordo Missae“. Brief von Alfredo Kardinal Ottaviani und Antonio Kardinal Bacci an Papst Paul VI., datiert vom 25. September 1969. Übersetzt aus dem Italienischen von Dr. Inge Köck. Schriftenreihe der UNA VOCE – Deutschland; Heft 4/ 1969.