Archiv für den Monat: Mai 2019

Tagesevangelium – 09.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,44-51

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Umwidmung: Jede dritte Kirche in Kanada betroffen

Umwidmung: Kirche mit Ring für Boxkämpfe

(Ottawa) Wegen Gläubigenmangels könnten Tausende von Kirchen in Kanada in Bibliotheken und Restaurants umgewandelt werden. Eine Nichtregierungsorganisation schlägt Alarm.

Der Schwund an Gläubigen lässt die verschiedenen christlichen Denominationen über eine anderweitige Nutzung der Kirchengebäuden in ihrem Besitz nachdenken. Der National Trust for Canada, eine Nichtregierungsorganisation, die sich für den Erhalt der historischen Bausubstanz des Landes einsetzt, spricht von 9.000 Kirchen, die in den kommenden zehn Jahren von Schließung und Umwidmung gefährdet sein könnten. Das entspricht einem Drittel aller Kirchen in Kanada.

Umwidmung: Kirche als Braugasthaus

Die Organisation beruft sich auf „Expertenmeinungen, Medienberichte und Mitteilungen von religiösen Gruppen“. Mögliche Schließungen können „sowohl ländliche als auch urbane Gebiete“ betreffen, so Robert Pajot, der Vorsitzende der zuständigen Arbeitsgruppe. In den Niederlanden und in Australien würden Umwidmungen bereits in größerem Stil umgesetzt, so Pajot.

Hauptgrund ist der Glaubensschwund. Die Statistiken machen es deutlich: In Kanada bezeichneten sich bei der Volkszählung 2011 67 Prozent der Bevölkerung als Christen. 24 Prozent als religionslos. 1971 waren noch fast 89 Prozent der Kanadier Christen. Zudem haben 62 Prozent derer, die sich selbst als Christen bezeichnen, in den zurückliegenden zwölf Monaten an keinem Gottesdienst teilgenommen. Getaufte Christen wenden sich von ihrer Religion ab. Ihre Kinder lassen sie nicht mehr taufen. Drei Viertel der Verluste gehen auf diese Gruppe. Daneben wächst die Zahl der nicht-christlichen Zuwanderer. Ein Viertel des statistischen Rückgangs der Christen geht auf diese Gruppe zurück.

Umwidmung: Kirche als privates Wohnzimmer

Der Anteil der Katholiken ging zwischen 1971 und 2011 von 47 auf 39 Prozent zurück (Minus 15 Prozent), jener der Protestanten brach von 42 auf 27 Prozent ein (Minus 33 Prozent). Parallel verdreifachte sich durch Einwanderung der Anteil anderer Religionen von vier auf elf Prozent. Der Anteil derer, die ohne Religionszugehörigkeit sind, versechsfachte sich sogar vier auf 24 Prozent.

Der Erhalt der Kirchengebäude sei eine Kostenfrage. Die Erhaltung verschlinge große Summen und belaste die christlichen Gemeinden. Daher denken manche an einen Abriss oder den Verkauf nicht mehr gebrauchter Kirchen.

Der National Trust for Canada spricht von einschneidenden Konsequenzen, denn es gehe nicht nur um Geld. Die Kirchen haben einen „hohen, symbolischen Wert für die Gemeinschaft“. Sie sind Zeugen der Geschichte des Landes, dazu eine architektonisch und künstlerisch wertvolle Bausubstanz. Es gehe zudem um Zentren des Gemeinschaftslebens, mit denen zahlreiche Aktivitäten und soziale Funktionen verbunden sind auch außerhalb der Gottesdienste.

Umwidmung: Kirche als Indoor-Skatepark

Luc Noppen, Professor für Städtebau und architektonisches Erbe an der Universität Quebec sagt, man müsse zwischen der Situation in Quebec und dem Rest von Kanada unterscheiden, was den Kirchenbesuch betrifft. Auch Einwanderer würden zum Teil die christlichen Kirchen besuchen. Ihre Zahl könne aber nicht die Verluste im Land ausgleichen. Die Kirchen stellen ein wertvolles Kulturerbe dar, weshalb ihr Erhalt gerechtfertigt sei, so Noppen. Das müsse aber nicht unbedingt etwas über ihre Nutzung aussagen. Im Klartext: Kirchen könnten also mit Unterstützung der öffentlichen Hand erhalten werden, müssten aber nicht unbedingt Kirchen bleiben. Der Erhalt der Bausubstanz könne auch in einem musealen Rahmen gewährleistet werden oder durch andere Nutzung von öffentlichem Interesse, etwa als Bibliothek, als Museum oder unter denkmalpflegerischer Auflagen und Aufsicht sogar für kommerzielle Zwecke als Supermarkt, Boutiqen, Restaurants, so der Professor.

Der National Trust for Canada will sich keiner Lösung verschließen, fordert aber einen „Dialog über die Zukunft dieser Kirchengebäude“. Die „schlimmste Lösung“, so Pajot, sei ihr Abriss. Es brauche einen „nationalen Dialog“, der nicht nur die Religionsverantwortlichen betreffe, sondern auch die „Regierung, Unternehmer und andere Institutionen und Organisationen“.

Quelle: katholisches.info Bild: Screenshots

Gefeiert am 8. Mai

Selige Clara Fey – Ordensgründerin

* 11. April 1815 in Aachen in Nordrhein-Westfalen
† 8. Mai 1894 in Simpelveld in den Niederlanden

Clara Fey war das vierte von fünf Kindern ihrer wohlhabenden und kirchlich sehr engagierten Eltern. In deren Haus trafen sich Kleriker und Laien, um die schwierige Situation – beginnende Industrialisierung und Wirtschaftskrise – entsprechend dem Evangelium zu deuten und Kräfte dagegen zu mobilisieren. Davon beeinflusst gründete Clara 1837, mit erst 22 Jahren, zusammen mit Freundinnen in Aachen eine Schule für arme Mädchen. 1844 errichtete sie mit ihrem eigenen Vermögen ein Waisenhaus, und im selben Jahr gründete sie mit drei Gefährtinnen die Kongregation der Schwestern vom armen Kinde Jesu, die sich vor allem der Bildung armer und benachteiligter Mädchen widmen sollte. Ihr Wahlspruch lautet: Manete in me – Bleibt in mir (Joh 15, 4). Es geht in diesem Text um das „Frucht-Bringen“: Wer nicht in Jesus bleibt wie die Reben am Weinstock,  kann keine Frucht bringen. Und fruchtbringend war in der Tat diese Kongregation und ist es bis heute. 1848 erfolgte die Anerkennung der Gemeinschaft durch den Erzbischof von Köln, Clara Fey leitete sie als Generaloberin. Bereits 1872 kümmerten sich 670 Schwestern um ca. 12000 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Einrichtungen. Im Zuge des Kulturkampfes wurden die Schwestern aus Preußen ausgewiesen, doch Clara gab nicht auf.  Sie verlegte das Mutterhaus über die Grenze nach Simpelveld in den Niederlanden. Erst 1887 konnte die Kongregation nach Deutschland zurückkehren. Clara blieb aber in Simpelveld und starb dort 1894. Am 1.9.2012 wurden Claras sterbliche Überreste nach Aachen überführt.

Clara Fey wurde am 5. Mai 2018 im Dom zu Aachen seliggesprochen. Ihre Gebeine ruhen nun in der dortigen Kind-Jesu-Kapelle.

 

Friedrich von Hirsau – erster Abt im Reformkloster Hirsau

* in Schwaben
† 8. Mai 1071 auf dem Aberinesberg bei Heidelberg in Baden-Württemberg

Friedrich, Sohn eines Adelsgeschlechts, wurde Mönch in Einsiedeln. 1065 kam er mit einigen Brüdern von dort nach Hirsau, um das Kloster zu übernehmen; Friedrich wurde Abt, musste aber nach Verleumdungen 1069 das Amt niederlegen. Abt Ulrich von Lorsch richtete ihm auf dem Aberinesberg, dem heutigen Heiligenberg bei Handschuhsheim – heute ein Stadtteil von Heidelberg – eine Einsiedelei ein, wo er bis zu seinem Tod lebte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

08.05.2019 – Mittwoch der 3. Osterwoche

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005) Papst

„Denn das ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat“

„Wir wollen Jesus sehen“ (Joh 12,21). Diese Bitte wurde von einigen Griechen, die als Pilger zum Paschafest nach Jerusalem gekommen waren, an den Apostel Philippus gerichtet. In diesem Jubiläumsjahr ist sie auch uns geistig in den Ohren geklungen. Wie jene Pilger vor zweitausend Jahren, so bitten die Menschen unserer Zeit, wenn auch nicht immer bewusst, die heutigen Gläubigen, nicht nur von Christus zu „reden“, sondern ihnen Christus zu zeigen, ihn gleichsam „sehen“ zu lassen. Ist es etwa nicht Aufgabe der Kirche, das Licht Christi in jeder Epoche der Geschichte widerzuspiegeln, sein Antlitz auch vor den Generationen des neuen Jahrtausends erstrahlen zu lassen? Unser Zeugnis wäre jedoch unerträglich armselig, wenn wir nicht zuerst Betrachter seines Angesichtes wären. […] Die Betrachtung des Angesichtes Christi muss sich an dem inspirieren, was uns die Heilige Schrift über ihn sagt, die von Anfang bis Ende von seinem Geheimnis durchzogen ist. Was im Alten Testament geheimnisvoll angedeutet ist, wird im Neuen voll enthüllt […] Wenn wir in der Schrift verankert sind, öffnen wir uns dem Wirken des Geistes (vgl. Joh 15,26), das jenen Schriften zugrunde liegt, und zugleich dem Zeugnis der Apostel (vgl. Joh 15,27). Sie haben Christus, das Wort des Lebens, lebendig erfahren, mit ihren Augen gesehen, mit ihren Ohren gehört und mit ihren Händen berührt (vgl. 1 Joh 1,1).

Quelle: Apostolisches Schreiben „Novo millennio ineunte“ © Libreria Editrice Vaticana

Tagesevangelium – 08.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,35-40

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen, und doch glaubt ihr nicht. Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen; denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Ein Imam wird Christ

Der junge Imam Haroon will in den „Heiligen Krieg“ ziehen und für den Islam kämpfen. Doch dann bekommt sein Weltbild Risse. Will er wirklich dem Hass statt der Liebe dienen? Er wechselt die Seiten, wird Christ und macht sich Feinde, die schwören, ihn zu töten. Seither ist er nirgends mehr sicher, nicht einmal in Deutschland.

Gefeiert am 7. Mai

Selige Gisela – Königin von Ungarn, Äbtissin von Niedernburg in Passau

* um 985 auf Schloss Abbach bei Regensburg in Bayern
† 7. Mai, um 1060 in Passau in Bayern

Gisela war die Tochter des Herzogs von Bayern, die Schwester von Kaiser Heinrich II. und wurde im Alter von zehn Jahren die Gattin des Königs Stephan I. von Ungarn. Sie setzte sich sehr für die Glaubensverbreitung in Ungarn ein, ließ Kirchen und Klöster bauen. Nach dem Tod ihres Mannes 1038 wurde sie von Glaubensfeinden verfolgt und gefangen. Nach ihrer Befreiung durch König Heinrich III. trat sie ins Benediktinerinnen-Kloster Niedernburg bei Passau ein und wurde dort 1057 Äbtissin.

 

Hl. Helga – Äbtissin in Passau

* um 954 in Of – dem heutigen Hof – in Bayern
† 7. Mai 1020 in Niedernburg bei Passau in Bayern

Helga, Tochter des Markgrafen Berthold von Nordgau, war wohl eine Tante von Kaiser Heinrich II. und der Königin Gisela von Ungarn. Sie wurde 1010 Äbtissin im Kloster Niedernburg in Passau, das Kloster erhielt dann größere Schenkungen von Kaiser Heinrich. Unter ihrer Regierung wurde im Kloster die Regel der Benediktiner eingeführt, ihr Wirken führte zum religiösen, wirtschaftlichen und politischen Aufschwung des Stifts.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

07.05.2019 – Dienstag der 3. Osterwoche

Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444) Bischof und Kirchenlehrer

„Mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel“

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Ps 96(95),1)! Neu ist das Lied, damit es zur neuen Wirklichkeit passt. Paulus hat es so beschrieben: „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17). Diejenigen, die dem Blut nach Israeliten waren, wurden dank dem Mittler jener Zeit, dem sehr weisen Mose, aus der Tyrannei der Ägypter befreit; sie wurden befreit von der Anfertigung der Ziegel, vom nutzlosen Schweiß erdverhafteter Fron […] von der Grausamkeit der Aufseher, von der unmenschlichen Härte des Pharaos. Sie sind durch das Meer gezogen; in der Wüste haben sie das Manna gegessen; sie haben das Wasser getrunken, das aus dem Felsen hervorsprudelte; sie haben den Jordan trockenen Fußes durchschritten; sie sind in das Land der Verheißung hineingeführt worden. Nun, für uns ist dies alles ein weiteres Mal geschehen, und die neue Welt ist unvergleichlich besser als die alte. Wir sind aus einer Sklaverei befreit worden, die nicht irdisch, sondern geistig war; wir sind nicht mehr von den Aufgaben dieser Erde befreit worden, sondern aus der Beschmutzung durch fleischliche Lust. Wir sind nicht ägyptischen Vorarbeitern entkommen oder dem gottlosen und hartherzigen Tyrannen, einem Menschen wie wir; sondern bösen und unreinen Dämonen, die zur Sünde verführen, und dem Anführer dieser Sippschaft, dem Satan. Wir haben die Wellen des gegenwärtigen Lebens, wie ein Meer mit seinem Tumult und seinen wilden Erregungen, durchquert. Wir haben das geistige Manna gegessen, das Brot, das vom Himmel gekommen ist und der Welt das Leben gibt. Wir haben das aus dem Felsen hervorsprudelnde Wasser getrunken, und die lebendigen Wasser Christi waren unsere Wonne. Wir haben den Jordan durchschritten dank der heiligen Taufe, die zu empfangen wir gewürdigt worden sind. Wir sind in das Land eingezogen, das den Heiligen verheißen und für sie bereitet ist, das Land, an das uns der Herr erinnert, wenn er sagt: „Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben“ (Mt 5,5).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 07.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,30-35

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

06.05.2019 – Montag der 3. Osterwoche

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859) Pfarrer von Ars

Der Tag des Herrn

Wer sich am Sonntag abrackert, weil er denkt, so mehr Geld zu verdienen oder noch produktiver zu sein, der liegt falsch! Können zwei oder drei Francs jemals den Schaden ersetzen, den er sich selbst zufügt, wenn er das Gebot des lieben Gottes bricht? Ihr glaubt, dass alles von eurer Arbeit abhängt; und da trifft euch eine Krankheit, ein Unfall. Es kann eine Kleinigkeit sein: ein Gewitter, Hagel, Frost […] Arbeitet nicht für die Nahrung, die verdirbt, sondern für die, die für das ewige Leben bleibt. Was bringt euch eure Sonntagsarbeit?

Ihr lasst die Erde doch so zurück, wie sie ist, wenn ihr von hier scheidet; ihr nehmt nichts mit. Euer vorrangiges Ziel ist, zu Gott zu kommen; nur deshalb sind wir auf Erden. Meine Brüder, man müsste am Sonntag sterben, und am Montag wieder auferstehen. Der Sonntag ist Gottes Eigentum, der Tag, der ihm gehört, der Tag des Herrn. Gott hat alle Tage der Woche gemacht, er könnte sie alle für sich beanspruchen. Sechs davon hat er uns gegeben und nur den siebten für sich zurückbehalten.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria