Archiv für den Monat: September 2019

Psalm 145(144),2-3.10-11.12-13

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Ich will dich preisen Tag für Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben,
seine Größe ist unerforschlich.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.

Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3,1-11

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Brüder! Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so strebt nach dem, was oben ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt! Richtet euren Sinn auf das, was oben ist, nicht auf das Irdische! Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott. Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. Darum tötet, was irdisch an euch ist: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist! All das zieht den Zorn Gottes nach sich.
Früher seid auch ihr darin gefangen gewesen und habt euer Leben davon beherrschen lassen.
Jetzt aber sollt ihr das alles ablegen: Zorn, Wut und Bosheit; auch Lästerungen und Zoten sollen nicht mehr über eure Lippen kommen. Belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt und habt den neuen Menschen angezogen, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen. Da gibt es dann nicht mehr Griechen und Juden, Beschnittene und Unbeschnittene, Barbaren, Skythen, Sklaven, Freie, sondern Christus ist alles und in allen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 11.09.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 6,20-26

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In jener Zeit richtete Jesus seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht. Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.
Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 10. September

Hl. Pulcheria – Kaiserin von Ostrom

* 19. Januar 399 in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul
† im Juli 453 daselbst

Pulcheria Aelia war 15 Jahre alt, als sie zur Regentin für ihren jüngeren Bruder Theodosius II. ernannt wurde. Auch nach dessen Amtsantritt im Jahr 416 ließ sie Kirchen bauen und bekämpfte den Nestorianismus. Sie ließ auch die Gebeine der 40 Märtyrer von Sebaste erheben. 447 verließ sie den kaiserlichen Hof und ging in ein Kloster. Als ihr Bruder 450 starb, kehrte sie zurück und heiratete den Feldherrn Marcion, der dann Kaiser wurde. Sie sorgte zusammen mit ihrem Mann dafür, dass 451 das wichtige Konzil von Chalkedon durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

 

Hl. Theodard – Bischof von Tongern-Maastricht, Märtyrer

* 618 bei Speyer in Rheinland-Pfalz
† nach dem 6. September 669/670 im Bienwald, einem Wald bei Wörth am Rhein

Theodard war Bischof von Maastricht. Als er sich bei König Childerich II. gegen die Bedrückung und Plünderung seines Bistums durch fränkische Adlige beschwerte, wurde er auf einer Reise bei Speyer erschlagen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

10.09.2019

Hl. Theresia Benedicta a Cruce – Edith Stein (1891-1942)

Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas

„Jesus ging auf einen Berg, um zu beten“ (vgl. Lk 6,12)

Die einzelne Menschenseele ein Tempel Gottes – das eröffnet uns einen ganz neuen großen Ausblick. Das Gebetsleben Jesu sollte der Schlüssel zum Verständnis des Gebetes der Kirche sein. Wir sahen: Christus hat an dem öffentlichen und verordneten Gottesdienst seines Volkes (d. h. an dem, was man als „Liturgie“ zu bezeichnen pflegt) teilgenommen […] eben damit hat er die Liturgie des Alten Bundes in die des Neuen Bundes übergeführt. Aber Jesus hat nicht nur am öffentlichen und verordneten Gottesdienst teilgenommen. Vielleicht noch häufiger als davon berichten die Evangelien von einsamem Gebet in der Stille der Nacht, auf freier Bergeshöhe, in der menschenfernen Wüste. Vierzig Tage und Nächte des Gebets gingen der öffentlichen Wirksamkeit Jesu, voraus. Ehe er seine zwölf Apostel auswählte und entsandte, zog er sich zum Gebet in die Einsamkeit zurück. Durch seine Ölbergstunde bereitete er sich auf den Gang nach Golgotha vor. Was er in dieser schwersten Stunde seines Lebens zum Vater emporrief, ist uns in einigen kurzen Worten offenbart worden. Worte, die uns als Leitsterne gegeben sind für unsere Ölbergstunden. „Vater, wenn du willst, so lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ Sie sind wie ein Blitz, der für einen Augenblick das innerste Seelenleben Jesu vor uns aufleuchten lässt, das unergründliche Geheimnis seines gottmenschlichen Seins und seiner Zwiesprache mit dem Vater. Sicherlich war diese Zwiesprache eine lebenslange, niemals unterbrochene.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 10.09.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 6,12-19

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In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel. Es waren Simon, dem er den Namen Petrus gab, und sein Bruder Andreas, dazu Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus, Matthäus und Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot, Judas, der Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde. Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen, und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon strömten herbei. Sie alle wollten ihn hören und von ihren Krankheiten geheilt werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt. Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Bistum Limburg empfiehlt Besuch einer Moschee

Limburger Katholiken sollen in die Moscheen pilgern, weil am anderen Ende der Welt Muselmanen ermordet wurden. Der deutsche Schuldkult kennt keine Grenzen.

Islambeauftragter der Diözese will Katholiken zur freitägigen Anbetung des Gottes vom schwarzen Stein treiben.

„Jetzt waren einmal Mohammedaner die Opfer …“

Diese Aussage stimmt nur insoweit, als es Europa betrifft. Bei den seit der Einwanderungswelle in Europa verübten Terroranschlägen waren die Täter allerdings Mohammedaner.

In den Ländern des angeblich friedliebenden Islam freilich ebbt die Attentatswelle nicht ab: Schiiten gegen Suniten und umgekehrt.

„… am anderen Ende der Welt“

Weil es am anderen Ende der Welt einen Anschlag auf eine Moschee durch einen Nichtmohammedaner gegeben hat, ruft der Islambeauftragte der Diözese Limburg, Frank van der Velden, zum Besuch eines Freitagsgebetes in einer Moschee durch Katholiken auf.

So als ob ein europäischer Katholik europäische Mohammedaner während der Freitagsgebete für ihren Gott vom schwarzen Stein dahingemordet hätte.

Oder deutlicher: Weder die nach Europa zugezogenen Mohammedaner noch die christliche Bevölkerung Europas waren betroffen — weder als Opfer noch als Täter.

Limburger Schnapsidee

Die glorreiche Idee stammt von Frank van der Velden, dem Bischöflichen Beauftragten für Islamfragen des Bistums Limburg.

Van der Velden, ein mittfünfziger Theologieabsolvent, hat in Syrien Arabisch studiert und rund 17 Jahre in Ägypten gelebt. Daher dürfte auch sein Drang zum Islam stammen.

Limburg besitzt seit 14 Jahren als Zeichen der Islamisierung ein Gräberfeld für Mohammedaner. Weil Sargpflicht herrscht (von Muselmanen abgelehnt) und die Gräber nicht auf ewige Zeiten bestehen, läßt sich die Zahl der bestatteten Mekka-Jünglinge allerdings an zwei Händen abzählen.

Persönlicher Kontakt mit Hindernissen

Ünal Kaymakci, mohammedanischer Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, verlautbarte, man werde den ungläubigen Besuchern des Freitagsgebetes einen Platz in der Moschee anbieten, um dem Gebet als Zaungäste beizuwohnen — Männer und Frauen müßten aber getrennt sitzen, wie im Europa des Mittelalters oder auch heutzutage in Synagogen eben.

Pech für weltoffene Emanzen auf der Suche nach multikulturellen Kontakten. Denn bei den Mohammedanern herrscht noch Zucht und Ordnung, wenn man beim Gebet den Kopf auf den Boden senkt (und zwangsweise die Kehrseite in die Höhe reckt).

Quelle: kreuz-net Bild: elmirex2009/Fotolia

Gefeiert am 9. September

Hl. Ciarán von Clonmacnoise – Klostergründer und erster Abt in Clonmacnoise

* 512 in Roscommon in Connacht in Irland
† 9. September 544 in Clonmacnoise in Irland

Ciaran war der Sohn des Schreiners und Wagenbauers Beoit. Schon in jungen Jahren kam er ins Kloster, als geistlichen Vater hatte er den hl. Finnian von Clonard (Gedenktag 12.12.). Er wurde Mönch in Clonard, galt als der Gelehrteste unter seinen Brüdern und wirkte als Lehrer der Tochter des Königs von Cuala. Zusammen mit dem hl. Enda von Aran (Gedenktag 21.3) lebte er etwa ab 534 sieben Jahre als Einsiedler auf Inishmore, einer der Aran-Inseln, dann als Mönch in Zentralirland, wo er den hl. Senan (Gedenktag 8.3.) kennenlernte und von wo er von seinen Brüdern vertrieben wurde, weil er wegen seiner Großzügigkeit gegenüber den Armen das Vermögen der Abtei gefährdete. Mit acht Brüdern lebte er dann in Dún Aengus auf der Insel Inishmore, bis er – wohl 544 – die Abtei Clonmacnoise (Cluain Mhic Nos) bei Athlone gründete, deren erster Abt er wurde. Seinem Kloster gab er eine strenge Regel, um damit Mönche zu gewinnen, die völlig der Welt entsagen wollten. Bekannt wurde er auch ob seiner Wundertaten.

Die von Ciaran gegründete Abtei Clonmacnoise wurde für Jahrhunderte ein Zentrum des Lernens und Denkens, bis sie 1552 durch die Engländer aufgelöst wurde.

 

Hl. Petrus Claver – Ordensmann, Missionar und Priester

* 1580 (oder 1581) in Verdú in Spanien
† 8. September 1654 in Cartagena in Kolumbien

Petrus trat im Alter von 22 Jahren in den Jesuiten-Orden ein. Er  studierte Philosophie an der Missionsschule in Mallorca, wo ihn der Pförtner Alonso Rodriguez für die Missionsarbeit begeistern konnte.  Petrus ging zunächst nach Westindien, dann nach Santa Fé bei Bogotá, schließlich nach Cartagena in Kolumbien, wo er zum Priester geweiht  wurde. Cartagena war Zentrum des Handels mit Sklaven aus Afrika. 38  Jahre brachte Petrus mit unermüdlicher Hilfe für diese Sklaven zu, wirkte vor allem auch in der medizinischen Versorgung und als Lehrer, er  nannte sich selbst „Sklave der Sklaven“. Man sagt, er habe mehr als  300.000 Menschen getauft, schon zu Lebzeiten nannte man ihn den „Apostel  der Neger“.

1850 wurde er selig-, 1888 heiliggesprochen. Am 7.Juli 1896 ernannte ihn Papst Leo XIII zum Patron der Mission unter den Schwarzen. Er gilt als Schutzheiliger Kolumbiens.

Eine Schwesternschaft, die in der Afrika-Mission tätig ist, trägt heute seinen Namen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

09.09.2019

Katechismus der Katholischen Kirche § 2174–2175

Der Tag des Herrn: der Tag der Auferstehung, die neue Schöpfung

Jesus ist „am ersten Tag der Woche“ (Mk 16,2) von den Toten auferstanden. Als der „erste Tag“ erinnert der Tag der Auferstehung Christi an die erste Schöpfung. Als „achter Tag“, der auf den Sabbat folgt (vgl. Mk 16,1; Mt 28,1), bedeutet er die mit der Auferstehung Christi angebrochene neue Schöpfung. Er ist für die Christen zum ersten aller Tage, zum ersten aller Feste geworden, zum „Tag des Herrn“ [hè kyriakè heméra, dies dominica], zum „Sonntag“ […] Der Sonntag unterscheidet sich ausdrücklich vom Sabbat, anstelle dessen er, in Erfüllung des Sabbatgebotes, von den Christen allwöchentlich am Folgetag des Sabbats gefeiert wird. Der Sonntag erfüllt im Pascha Christi den geistlichen Sinn des jüdischen Sabbats und kündigt die ewige Ruhe des Menschen in Gott an.

Tagesevangelium – 09.09.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 6,6-11

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An einem anderen Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort saß ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer gaben acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Er aber wusste, was sie im Sinn hatten, und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und trat vor. Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen zu lassen? Und er sah sie alle der Reihe nach an und sagte dann zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er tat es, und seine Hand war wieder gesund. Da wurden sie von sinnloser Wut erfüllt und berieten, was sie gegen Jesus unternehmen könnten.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé