Gefeiert am 10. Oktober

Hl. Daniele Comboni – Bischof von Khartum, Missionar

* 15. März 1831 in Limone am Gardasee in Italien
† 10. Oktober 1881 in Khartoum / Al Khurtum im Sudan

Daniele war Priester, er gründete 1867 in Verona den Missionsverein vom Guten Hirten und eröffnete noch im selben Jahr die erste Niederlassung in Kairo. 1870 unterrichtete er beim 1. Vatikanischen Konzil Papst Pius IX. von seinen Plänen zur Missionierung Afrikas. 1871 verfasste er eine Ordensregel, 1872 gründete er eine Schwesterngemeinschaft und eine Zeitschrift für die Missionsarbeit in Afrika, die noch heute unter dem Titel Nigrizia erscheint. Auf ihn geht die Wiederbelebung der Missionsarbeit in Schwarzafrika zurück. 1873 ging er nach Khartoum / Al Khurtum, 1877 wurde er zum dortigen Bischof ernannt.

Heute arbeiten über 4000 Ordensleute und Mitglieder des Säkularinstituts in 24 Ländern in Afrika und Mittelamerika. 1500 Comboni Missionsschwestern, offiziell Pie Madri della Nigrizia, fromme Mütter von Nigrizia arbeiten in rund 30 verschiedenen Ländern in Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Daniele Comboni wurde 1996 selig, 2003 heilig gesprochen.

 

Hl. Gereon – Märtyrer

† um 304 in Mechtern im heutigen Bonn in Nordrhein-Westfalen

Gereon war der Legende nach der Anführer einer Abteilung von 318 Soldaten der Thebäischen Legion, die in der Thebais in Ägypten ausgehoben worden war, nur aus Christen bestand und im Auftrag von Kaiser Diokletian Christen bekämpfen sollte. Gereon ließ sich von Papst Marcellus bestärken, alle seine Soldaten legten vor Kaiser Maximian in Köln die Waffen nieder und boten sich mit entblößtem Nacken dar. Zweimal wurde jeweils jeder Zehnte enthauptet, aber von Gereon ermutigt leisteten alle dennoch weiterhin Widerstand, deshalb wurden sie erschlagen und in einen Brunnen geworfen. Mit Gereon gemartert wurden seine Gefährten Cassius und Gregorius Maurus; verschiedentlich werden auch Florentius, Mallusius, Innocentius und Constantinus zu diesen Märtyrern gezählt.

An der Stelle, wo der Brunnen gewesen sei, auf dem christlichen Römerfriedhof vor den Toren von Köln, ließ der Legende nach Kaiserin Helena die Kirche St. Gereon errichten. Gregor von Tours berichtete von dieser Kirche als Grabstätte für 50 Märtyrer der Thebäischen Legion. Im 10. Jahrhundert wurde die alte Kirche durch das mächtige heutige Gebäude ersetzt. 1121 wurde ein Leichnam gefunden, der als der des Gereon gilt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

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