Gefeiert am 29. Januar

Hl. Paula von Rom – Wohltäterin und Klostergründerin

* 347 in Rom
† 404 in Betlehem in Israel

Die hl. Paula stammte aus einer römischen Patrizier-Familie und wurde christlich erzogen. Fünfzehnjährig wurde sie mit dem Heiden Toxotius verheiratet, dem sie fünf Kinder gebar. 378 wurde sie Witwe; von da an schloss sie sich dem Kreis von Marcella von Rom (hl., 31.1.) an, einer Gemeinschaft asketisch lebender Frauen, die unter Führung Marcellas – später nahm sich der hl. Hieronymus (30.9.) dieses Kreises an – die hl. Schrift studierten und über theologische Fragen diskutierten. Paula lebte kompromisslos die Nachfolge Christi, lebte äußerst einfach, schränkte sich in Kleidung und Nahrung stark ein, verwandelte ihren Palast in eine klösterliche Gemeinschaft und setzte ihr Vermögen ein für die Pflege Kranker und Armer. Als Hieronymus 385 Rom verließ, folgte ihm Paula zusammen mit ihrer Tochter Eustochium in den Orient. Nach einer Pilgerreise ließen sie sich in Betlehem nieder, Paula stiftete ein Männerkloster, dem Hieronymus vorstand, ein Frauenkloster, das sie selbst leitete, und eine Pilger-Herberge.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

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