Archiv für den Monat: August 2019

Gefeiert am 17. August

Hl. Klara von Montefalco (vom Kreuz) Äbtissin in Montefalco

* 1268 in Montefalco in Italien
† 17. August 1308 daselbst

Klara trat im Alter von sechs Jahren in die Gemeinschaft frommer Jungfrauen ein, die unter der Leitung ihrer älteren Schwester Johanna als Reklusen in Montefalco lebten. Der Bischof von Spoleto ordnete das Leben dieser Gruppe nach der Regel des Dritten Ordens der Augustiner. 1290 wurde das Kloster eröffnet und dem heiligen Kreuz geweiht. 1295 wurde Klara Nachfolgerin ihrer Schwester als Äbtissin. Sie lebte mit strengsten Bußübungen, in großer Liebe zu anderen und mit tiefen meditativen Begabungen. Ihre spirituelle Vereinigung mit Gott zeigte sich in vielen Ekstasen, in übernatürlichen Gaben und in der Fähigkeit, Wundersames zu wirken. Als nach ihrem Ableben ihr Herz untersucht wurde, fand man das Bild des Gekreuzigten darin abgebildet.

 

Hl. Karlmann – Fränkischer Hausmeier und Mönch

* vor 714
† 17. August 754 in Vienne in Frankreich

Karlmann, Sohn des fränkischen Hausmeiers Karl Martell und der Chrotrud, wurde in einem Kloster erzogen. Nach dem Tod des Vaters schalteten Karlmann und sein jüngerer Bruder Pippin III. den Halbbruder Grifo aus und teilten 742 das Reich unter sich auf. Karlmann erhielt die Herrschaft über Austrasien, Alemannien und Thüringen, Pippin amtierte im Westen des Frankenreiches. 743 besiegte Karlmann den bayerischen Herzog Odilo, der 744 die fränkische Oberhoheit anerkannte; 743 begann er mit der Unterwerfung und zwangsweisen Bekehrung der Sachsen. 746 schlug er einen letzten Aufstand der Alemannen bei Cannstatt – heute Stadtteil von Stuttgart – blutig nieder. Die Franken hatten nun ganz Mitteleuropa unter ihrer Herrschaft.

Schon von Beginn seiner Regierungszeit an unterstützte Karlmann die Kirchenreformen des Bonifatius; Kirchen und Klöster erhielten Schenkungen. Er ermöglichte Kirchenreformen, die das Ostfrankenreich eng mit Rom verbanden und die Unterordnung der ostfränkischen Kirche unter das Papsttum vorbereiteten. 747 entsagte er – ob aus religiösen oder politischen Motiven ist umstritten – der Herrschaft zugunsten seines dann aber bald von Pippin III. verdrängten Sohnes Drogo.

Nach seiner Abdankung wurde Karlmann von Papst Zacharias in den Mönchsstand aufgenommen. Karlmann gründete bei Rom das Silvesterkloster; um 750 siedelte er zum Kloster Montecassino über. Auf Geheiß seines Abtes reiste er 754 ins Frankenreich, um ein Bündnis zwischen Papst Stephan II. und Pippin III. gegen die Langobarden zu verhindern; das Unternehmen scheiterte, Karlmann wurde im Kloster Vienne festgehalten und starb dort – angeblich nach schwerer Krankheit – unter der Obhut seiner Schwägerin Bertrada.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

17.08.2019 – Samstag der 19. Woche im Jahreskreis

Benedikt XVI. Papst von 2005-2013

„Jesus stellte ein Kind neben sich und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“ (vgl. Lk 9,47–48)

Wir müssen uns daran erinnern, dass das wesentliche Merkmal Jesu, jenes, das seine Würde ausdrückt, sein „Sohn-Sein“ ist […] Die Ausrichtung seines Lebens, das ursprüngliche Motiv und das Ziel, wodurch es geprägt wurde, kommen in einem einzigen Wort zum Ausdruck: „Abba, lieber Vater“. Jesus wusste, dass er nie allein war, und bis zum letzten Schrei am Kreuz gehorchte er dem, den er Vater nannte und nach dem er sich ganz ausstreckte. Das allein erklärt, warum er sich letztlich geweigert hat, sich König oder Herr zu nennen oder einen anderen Machttitel zu beanspruchen. Vielmehr griff er auf ein Wort zurück, das wir auch mit „kleines Kind“ übersetzen könnten. Man kann also Folgendes sagen: Wenn das Kind-Sein in der Verkündigung Jesu einen so außerordentlichen Platz einnimmt, dann deshalb, weil es am tiefsten seinem persönlichen Geheimnis, seiner Sohnschaft, entspricht. Seine höchste Würde, die auf seine Gottheit hinweist, besteht letztlich nicht in einer Macht, über die er hätte verfügen können; sie gründet sich auf sein Ausgerichtet-Sein auf den Anderen: Gott den Vater. Der deutsche Exeget Joachim Jeremias sagt sehr zutreffend, ein Kind im Sinne Jesu zu sein, bedeute zu lernen, „Vater“ zu sagen.

Quelle: Predigt im Vatikan, 1983 / CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 17.08.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 19,13-15

Hier zum Nachhören

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte und für sie betete. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich. Dann legte er ihnen die Hände auf und zog weiter.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 16. August

Taufe des Stephan

Hl. Stephan von Ungarn – König von Ungarn

* 969 in Gran, dem heutigen Esztergom in Ungarn
† 15. August 1038 in Székesfehérvár in Ungarn

Stephan wurde um 969 als Sohn des Arpadenfürsten Geisa geboren, von dem das bezeichnende Wort überliefert ist: „Ich bin reich genug, um den Göttern zu opfern und zugleich dem christlichen Gott zu dienen.“ Die Begegnung mit dem hl. Adalbert von Prag, von dem er gefirmt wurde, machte auf Stephan einen tiefen Eindruck. Er heiratete 995 Gisela, die Schwester Kaiser Heinrichs II., und regierte von 997 an in Ungarn als Nachfolger seines Vaters. Zu seiner Krönung im Jahr 1000 sandte Papst Silvester II. die heute noch vorhandene und nach diesem König benannte Stephanskrone. Stephan war ein vorbildlicher christlicher Herrscher. Er befreite in seinem Land Sklaven, schuf eine kirchliche Organisation, stiftete Kirchen und Schulen. Er starb am 15. August 1038, ohne jedoch sein Werk, die Christianisierung Ungarns, gesichert zu sehen. Er wurde neben seinem Sohn, dem hl. Emmerich, in Stuhlweißenburg begraben.

 

Hl. Altfrid – Bischof von Hildesheim

* vor 800
† 15. August 874 in Hildesheim in Niedersachsen

Altfrid war Mönch in Fulda, St. Riquier und St. Quentin. Er wurde 829 Leiter der Schule des Benediktinerklosters Corvey und 851 Bischof von Hildesheim. Er gab den Auftrag zum Bau des Mariendomes in Hildesheim, gründete Stifte in Essen, Gandersheim und Lamspringe und war Ratgeber von König Ludwig dem Deutschen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

16.08.2019 – Freitag der 19. Woche im Jahreskreis

„Die zwei werden ein Fleisch sein“

Der allmächtige Gott segne euch durch das Wort seines Mundes und vereine eure Herzen durch das unvergängliche Band reiner Liebe. (Alle: Amen.) Seid gesegnet in euren Kindern, und die Liebe, die ihr ihnen erweist, sollen sie euch hundertfach vergelten. Der Friede Gottes wohne allezeit in euren Herzen und in eurem Haus. (Alle: Amen.) Wahre Freunde mögen euch in Freude und Leid zur Seite stehen. Wer in Not ist, finde bei euch Trost und Hilfe, und der Segen, der den Barmherzigen verheißen ist, komme reich über euer Haus. (Alle: Amen.) Gesegnet sei eure Arbeit, und ihre Frucht bleibe euch erhalten. Die Sorge soll euch nicht quälen noch der Glanz des Irdischen euch verführen, sondern euer Herz gedenke allezeit der Schätze, welche bleiben zum ewigen Leben. (Alle: Amen.) Der Herr führe euch zu hohen Jahren und schenke euch die Ernte eures Lebens. Und nachdem ihr seinem Reiche in Treue gedient habt, nehme er euch auf in seine ewige Herrlichkeit. (Alle: Amen.) Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Alle: Amen.

Quelle: Römisches Messbuch Feierlicher Schlusssegen bei einer Eheschließung

Tagesevangelium – 16.08.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 19,3-12

Hier zum Nachhören

In jener Zeit kamen Pharisäer zu Jesus, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man der Frau eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch. Da sagten die Jünger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut, zu heiraten. Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht, und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 15. August

Hl. Mechthild von Magdeburg – Mystikerin

* 1208 bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt
† 1282 im Kloster Helfta bei Eisleben in Sachsen-Anhalt

Mechthild wurde auf einer Burg groß, wo sie schon früh mit dem Minnegesang, der Lyrik und den Liebesliedern ihrer Zeit, vertraut wurde. Schon als 12-jährige wurden ihr mystische Erfahrungen durch Visionen zuteil. Um 1230 trat sie in Magdeburg als Begine einer Gemeinschaft bei, die nach den Regeln des Dominikanerordens lebte. Als geistlich, aber in der Welt lebende Frauen waren diese besonders für die Armen da, alltäglich konfrontiert mit Not und Elend der Leibeigenen, tätig an Krankenlagern oder als Sterbebegleiterinnen. Mechthild sah darin ihre Aufgabe gemäß der ihr zuteil gewordenen Botschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen.

Die Arbeit der Beginen war in den Städten gern gesehen, soweit sie Not linderten, Trauernde trösteten und Sterbende begleiteten. Aber wenn sie Reichtum anprangerten oder gar als Frauen sich in theologischen Fragen zu Wort meldeten, machten sie sich unbeliebt. Um 1250 gibt es in Magdeburg solche Auseinandersetzungen der frommen Frauen mit dem Domkapitel. Mechthild begann in dieser Zeit, ab 1250, ihre Visionen in Versen und Hymnen schriftlich festzuhalten, indem sie sie einer Schreiberin diktierte, weil sie selbst nicht schreiben konnte. Sie wurde gewarnt, ihre Schriften könnte ein Feuer verzehren, sie solle mit dem Schreiben aufhören. Besonders ihre scharfe Kritik am Domkapitel führten zu Anfeindungen des Klerus. Wahrscheinlich wurde Mechthild vor das Kirchengericht des Domkapitels gestellt und musste sich und ihr Werk verteidigen; in ihrem Werk „Das fließende Licht der Gottheit“ schrieb sie: Ich bin mir nach dem, was mir bisher geschehen ist, gewiss, dass ich noch viele Becher mit Galle austrinken muss, denn leider hat der Teufel unter den Menschen geistlichen Standes noch sehr viele Schenken, die so voller Giftes sind, dass sie es nicht allein trinken können: Sie müssen es Gottes Kindern voller Bitterkeit ausschenken (II, 24).

Mechthild flüchtete vor den Anfeindungen im Alter von 60 Jahren ins Zisterzienserinnenkloster Helfta zu Gertrud von Hackeborn, von der sie Unterstützung erfuhr und wo sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte.

Mechthilds Visionen enthalten Einheitserfahrungen mit Gott sowie Einsichten über Gott, Welt, Menschheit und Kirche. Anregungen erhielt sie aus der damals mündlich weitergegebenen Frauenmystik, aus dem biblischen Hohenlied der Liebe und den Evangelien, dazu aus Werken von Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Hugo von St. Victor und Pseudo-Dionysios Areopagita. Ihre kosmische und apokalyptische Schau steht in der Nachfolge der Hildegard von Bingen. Eindrucksvoll ist Mechthilds hohe poetische Bildkraft.

Mechthilds Schriften gelten als die ersten deutschen Aufzeichnungen der Mystik. Ihr Werk umfasst sieben Bücher mit dem Titel „Das fließende Licht der Gottheit“; die ersten fünf entstanden vor 1260, das sechste zwischen 1260 und 1271 das siebte zwischen 1271 und 1282. Es ist nur noch in einer 1343 – 1345 in Basel entstandenen alemannischen Übersetzung sowie einer teilweise noch zu ihren Lebzeiten entstandenen lateinischen Übersetzung in einer Handschrift aus der Zeit um 1350 überliefert.

Hl. Rupert – Abt in Ottobeuren

† 15. August 1145 in Ottobeuren in Bayern

Rupert war Mönch und Prior im Kloster St. Georgen, 1102 wurde er Abt in Ottobeuren. Er führte in seinem Kloster die Reformen von Hirsau durch und führte die Abtei zur Blüte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

15.08.2019 – Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel

Hl. Amadeus von Lausanne (1108-1159) Zisterziensermönch und Bischof

„Gesegnet bist du unter den Frauen“ (Lk 1,42)

Wer kann das Lob ihrer heiligsten Aufnahme würdig feiern? Mit welcher Glückseligkeit sie ihren Sohn erblickte, mit welcher Freude sie sich dem Herrn näherte, umgeben von den Chören der Engel, getragen vom begeisterten Eifer der Apostel, während sie den König in seiner Schönheit betrachtete und sah, wie ihr Kind sie erwartete in der Herrlichkeit, frei von allem Leid, so wie sie frei von allem Makel gewesen war. Sie trat ein in die Schau Gottes und hauchte ihre gebenedeite Seele – strahlender als die Sonne, erhabener als der Himmel, edler als die Engel – dem Herrn entgegen […] Ist das nicht in Wahrheit Leben, wenn man zur Quelle des Lebens geht und aus dem Leben ewiges Leben schöpft in unaufhörlicher Flut? Vor ihrem Weggang hat die Jungfrau-Mutter bereits aus dieser unerschöpflichen Quelle getrunken, so dass sie bei ihrem Hinübergang auch nicht im Geringsten berührt wurde vom Geschmack des Todes. Da sie bei ihrem Auszug das Leben schaute, schaute sie nicht den Tod. Da sie ihren Sohn schaute, litt sie nicht unter der Trennung vom Leib. Vorwärtseilend also, befreit, in einer so beseligenden Schau und sich labend am Antlitz Gottes, dem so ersehnten, begegnet sie den ehrwürdigen Bewohnern des Himmels, die schon bereit sind, ihr zu dienen und ihr das Geleit zu geben.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium 15.08.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,39-56

Hier zum Nachhören

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen – das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 14. August

Hl. Maximilian Maria Kolbe – Ordensmann, Priester und Märtyrer

* 7. Januar 1894 in Zduńska Wola bei Lódz in Polen
† 14. August 1941 in Auschwitz, heute Oświęcim in Polen

Maximilian Maria Kolbe, geboren 7. Januar 1894 zu Zdunska-Wola in Polen, wurde Minorit und 1918 Priester, rief eine marianische Apostolatsvereinigung ins Leben und baute seit 1922 in Polen und seit 1930 in Japan die katholische Presse auf. Nach Reisen in weitere asiatische Länder, nach Italien und Lettland kehrte er 1936 nach Polen zurück. Nach dem Einmarsch der Deutschen wurde er im September 1940 gemeinsam mit weiteren Mitbrüdern ins Konzentrationslager Oranienburg gebracht, aber zunächst im Dezember desselben Jahres freigelassen. Wegen seiner unermüdlichen Medienarbeit und der Aufnahme vieler Flüchtlinge wurde er 1941 wieder verhaftet und nach Auschwitz verschleppt. Dort opferte er freiwillig sein Leben in Stellvertretung für einen jungen polnischen Familienvater.

 

Hl. Werenfrid – Priester, Glaubensbote in Friesland

* in England
† um 760

Werenfrid wirkte als einer der zwölf Gefährten von Willibrord als Glaubensbote in Friesland.

Werenfrid ist erstmals in einer Reliquienliste um 1200 im Kloster in Egmond und dann in Elst bezeugt. Dort und in Emmerich im Rheinland, wo seit 1664 Reliquien sind, wird er besonders verehrt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria