„Schönborn irrt, und das möchte ich dem Heiligen Vater sagen“

Kardinal Caffarra: Wenn Priester, Bischöfe, Kardinäle etwas über die Ehe lehren, das im Widerspruch zum Katechismus der Katholischen Kirche steht, „dann schenkt dem kein Gehör. Es sind Blinde, die Blinde führen“.

Kardinal Carlo Caffarra gehörte zu den fünf Purpurträgern, die 2014 auf Initiative von Kardinal Raymond Burke, im Vorfeld der ersten Bischofssynode über die Familie, Beiträge für den Sammelband „In der Wahrheit Christi bleiben“ zur Verteidigung der katholischen Morallehre und der Sakramenten-Ordnung verfassten.

Der ehemalige Erzbischof von Bologna fühlte sich durch jüngste Stellungnahmen von Kardinal Christoph Schönborn und Berichte des päpstlichen Hofvatikanisten Andrea Tornielli herausgefordert.

„Blinde, die Blinde führen“

Auch im weiteren Interview ging Kardinal Caffarra auf die „Verwirrung“ ein, die unter Gläubigen über die Ehelehre herrsche. Einem in dieser Frage verwirrten Gläubigen würde er sagen:

Kardinal Caffarra: Ich würde ihm einfach sagen: Lies im Katechismus der katholischen Lehre die Nummern 1601 und 1666 und denk darüber nach, und wenn du Aussagen über die Ehe hörst, auch von Priestern, Bischöfen und Kardinälen, und du feststellst, dass sie nicht mit dem Katechismus übereinstimmen, dann schenke ihnen kein Gehör. Es sind Blinde, die Blinde führen.“

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